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Anleger um Millionen geprellt? 62-Jähriger vor Gericht

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Das Justizzentrum in Würzburg
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Das Justizzentrum in Würzburg. Foto: Daniel Karmann/Archivbild Foto: dpa

Würzburg (dpa/lby) - Wegen Betrugsvorwürfen in Höhe von knapp elf Millionen Euro steht ein 62-jähriger Mann seit Mittwoch vor dem Landgericht Würzburg. Als Vorstand eines Beteiligungsfonds soll er Mittel veruntreut und Investoren nicht über die schlechte Lage des Fonds informiert haben, heißt es in der Anklage. So hätten die Anleger ihre Millionen unter falschen Annahmen investiert. Dem Mann wird Betrug durch Unterlassen in einem besonders schweren Fall vorgeworfen. Die Fälle liegen teils mehr als zehn Jahre zurück.


Zu Prozessbeginn räumte der Angeklagte teilweise Fehler ein, berief sich aber vor allem darauf, dass Anleger in einem Geschäftsbericht über einen Verlust informiert worden seien. Alle Entscheidungen seien in Gremien getroffen worden, nicht von ihm alleine. Mehrere Geschäftspartner und der Vorstandsnachfolger des Angeklagten waren bereits 2016 zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof bestätigte das damalige Urteil.

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