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Anklage wegen Absprachen bei Ausschreibungen für Buslinien

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Augsburg/Dillingen (dpa/lby) - Bei ihren Angeboten auf Ausschreibungen von Buslinien in Schwaben sollen sich neun Busunternehmen wettbewerbswidrig abgesprochen haben. Die Staatsanwaltschaft Augsburg klagte deswegen 13 Verantwortliche der Unternehmen an, wie ein Sprecher am Donnerstag mitteilte. Das Landgericht Augsburg habe über die Zulassung der Anklage zum Hauptverfahren aber noch nicht entschieden.


Die Ermittler werfen den zwölf Männern und einer Frau vor, Vereinbarungen vor den öffentlichen Ausschreibungen der Linien getroffen zu haben. Die Unternehmen hätten so verhindern wollen, dass sie ihre bisherige marktbeherrschende Stellung bei den betreffenden Linien im Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund und im Landkreis Dillingen verlieren könnten. Von April 2015 bis Januar 2017 erhielten sie in zwölf Fällen Aufträge von insgesamt mehr als 71 Millionen Euro, wie der Sprecher sagte.

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Die Behörden waren den Beschuldigten durch einen anonymen Hinweis auf die Spur gekommen. Dieser war dem Sprecher zufolge beim Bundeskartellamt eingegangen.