Alpines Museum wird umgebaut: Neueröffnung 2023

München (dpa/lby) - Das Alpine Museum des Deutschen Alpenvereins wird zur Baustelle. Das Haus wird von Juni an grundlegend umgebaut und im Sommer 2023 wieder eröffnen. Das Museum solle offener und barrierefreier werden, sagte DAV-Präsident Josef Klenner am Mittwoch. Mit der Neukonzeption soll das Haus zudem größere Ausstellungs- und Veranstaltungsflächen erhalten. Auch der Garten wird neu gestaltet. Insgesamt kostet der Umbau 10,5 Millionen Euro.


»Die Alpen faszinieren die Menschen«, sagte Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler), dessen Ministerium sich mit 800 000 Euro am Umbau beteiligt. Der Alpen-Tourismus boome seit der Corona-Pandemie noch mehr. Aber: »Nicht jedes Eck Bayerns darf touristisch erschlossen werden. Besonders sensible Gebiete müssen geschützt bleiben.« Ziel sei ein Ausgleich der Interessen durch eine optimierte Lenkung der Besucher; an entsprechenden Konzepten werde gearbeitet, sagte Glauber. »Das umgebaute Alpine Museum soll zu einem neuen Naturerlebniszentrum mitten in der Landeshauptstadt werden, aber auch den Diskurs zwischen Naturerlebnis und Naturschutz stärken.«

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Die Stadt München hatte das neubarocke Bauwerk auf der Münchner Praterinsel 1908 dem Alpenverein zur Verfügung gestellt. Während der Schließung soll es virtuelle Angebote geben. Das Historische Alpenarchiv sei etwa mit einer neuen Oberfläche zugänglich. Zudem gebe es etwa Online-Rundgänge durch Ausstellungen, hieß es weiter.

© dpa-infocom, dpa:210428-99-390461/2

Mitteilung DAV zu Museum

Historisches Alpenarchiv


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