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Aigner zu Thüringen: Schaden, aber keine Demokratie-Krise

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Ilse Aigner (CSU)
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Ilse Aigner (CSU). Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Bayerns Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) sieht nach dem politischen Erdbeben um die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen keine Krise der Demokratie in Deutschland. Jedoch sei Schaden entstanden, sagte sie in einem Interview der »Abendzeitung« (München). »Man darf sich einfach nicht mit den Stimmen der Höcke-AfD zum Ministerpräsidenten wählen lassen«, sagte Aigner. »Es fördert die Politikverdrossenheit, wenn eine Partei, die knapp fünf Prozent der Stimmen erhalten habe, mit Hilfe von Rechtsaußen den Ministerpräsidenten stellt«, betonte sie.


Aigner fügte hinzu: »Wir haben keine Krise der Demokratie, weil die Rückholbarkeit politischer Entscheidungen eine große Stärke unserer politischen Ordnung ist und nicht verächtlich gemacht werden darf.«

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Das Verhalten der Akteure in Erfurt bezeichnete Aigner als »alles andere als clever«. »Man ist vor lauter Ehrgeiz, Rot-Rot-Grün zu verhindern, blind in die Falle der AfD getappt.«