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Ärzte wollen alle Impfstoffe in ihren Praxen haben

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Gerald Quitterer
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Der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer Gerald Quitterer steht in seiner Arztpraxis. Foto: Armin Weigel/dpa/archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - In den bayerischen Praxen sollen in Zukunft nach Ansicht der Mediziner alle Corona-Impfstoffe zur Verfügung stehen. »Je nach Indikation können wir unsere Patientinnen und Patienten mit dem für sie geeigneten Impfstoff versorgen«, sagte der Präsident der Bayerischen Landesärztekammer, Gerald Quitterer, am Donnerstag. Dafür müssten alle zugelassenen Impfstoffe insbesondere in den Hausarztpraxen verfügbar sein. Die Entscheidung, welcher Impfstoff verabreicht werde, sei eine medizinische.


Seit wenigen Tagen werden auch flächendeckend bei den niedergelassenen Ärzten Impfungen gegen das Coronavirus angeboten. Nach Angaben des bayerischen Hausärzteverbandes stand für den Impfstart vor Ostern der Impfstoff von Astrazeneca zur Verfügung, künftig sollen die Praxen eher mit dem Impfstoff von Biontech beliefert werden. Die Mitwirkungsbereitschaft der niedergelassenen Ärzte dürfe nicht durch ein Hin und Her bei den Impfstoffen, die den Praxen zur Verfügung gestellt werden, gefährdet werden, verlangte Ärztepräsident Quitterer.

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© dpa-infocom, dpa:210408-99-129924/2

Mitteilung Landesärztekammer

Mitteilung Hausärzteverband


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