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ADAC: Wegen Corona-Krise deutlich weniger Staus als sonst

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Eine Leuchtreklame von ADAC. Foto: Rene Ruprecht/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Als Folge der Corona-Krise gibt es auf den bayerischen Autobahnen derzeit deutlich weniger Staus als sonst. So zählte der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) schon in der vergangenen Woche ein Minus von mehr als 50 Prozent: Statt an 1231 Stellen wie in der Vorwoche stockte der Verkehr nur noch an 571 Abschnitten. »Grund dafür ist das mit der Corona-Krise einhergehende, drastisch gesunkene Mobilitätsverhalten, wie zum Beispiel die Verlagerung der Arbeitsstätten in die eigenen vier Wände und die extrem eingeschränkten Freizeitmöglichkeiten«, erläuterte der ADAC Südbayern am Dienstag in München.


»Megastaus gibt es aber nach wie vor, der meiste Stillstand findet aufgrund der verschärften Kontrollen an den Grenzübergängen statt.« Auch an den derzeit 97 Baustellen im Freistaat könne der Verkehr stocken. Dennoch dürfte die Zahl der Staus weiter sinken, denn die derzeit geltenden, weit reichenden Ausgangsbeschränkungen traten erst am vergangenen Samstag in Kraft. Im Laufe der Woche hatten sich die Auflagen und Beschränkungen des öffentlichen Lebens allerdings schon nahezu täglich verschärft, etwa durch Schulschließungen, Sperrungen von Freizeiteinrichtungen oder Mindestabstände in Restaurants.

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