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60-Jähriger soll Frau mit Kissen erstickt haben

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Landgericht Nürnberg-Fürth
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Außenansicht des Ostbaus am Landgericht Nürnberg-Fürth indem sich der Gerichtssaal 600 befindet (große Fenster rechts). Foto: Daniel Karmann/dpa/Archiv Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Am Landgericht Nürnberg-Fürth muss sich von heute an ein 60 Jahre alter Ehemann wegen Mordes an seiner Frau verantworten. Er soll im Januar 2019 seine schwerkranke Gattin im Schlaf mit einem Kopfkissen erstickt haben, wie ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft.


Anschließend soll der Mann in der gemeinsamen Wohnung in Schwabach Feuer gelegt haben, um den Leichnam der Frau zu verbrennen. Deswegen muss sich der Sechzigjährige auch wegen Brandstiftung verantworten. Dabei nahm die Wohnung erheblichen Schaden, den die Staatsanwaltschaft auf rund 50 000 Euro beziffert. Der Mann selbst rettete sich auf den Balkon und wurde von der von Nachbarn alarmierten Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Die Ermittler vermuten finanzielle und gesundheitliche Sorgen als Motiv für die Tat.

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Die 19. Strafkammer des Landgerichtes hat für den Prozess 13 Verhandlungstage angesetzt. Ein Urteil könnte damit Mitte Mai gesprochen werden.


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