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5000 Euro Schmerzensgeld nach Hundekampf auf Viktualienmarkt

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München (dpa/lby) - Eine Hundehalterin muss nach einer Rauferei ihres Terriers mit zwei anderen Hunden auf dem Münchner Viktualienmarkt 5000 Euro Schmerzensgeld zahlen. Das hat das Landgericht München II in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden. Der Besitzer der beiden anderen Hunde hatte die Standbetreiberin verklagt, weil ihr Hund auf seine losgegangen sei. Als er dazwischen gegangen sei, auch um die kleine Tochter seiner Lebensgefährtin zu schützen, sei er gestürzt und habe sich das Handgelenk gebrochen. Weil er als Masseur arbeitete, forderte er auch Schadenersatz für Verdienstausfall.


Acht Zeugen mussten gehört werden, um den Hergang des Vorfalls, an den der Kläger und die Beklagte sich nach Gerichtsangaben sehr unterschiedlich erinnerten, weitgehend aufzuklären. Das Gericht war danach der Auffassung, der 50 Kilo schwere und bis zur Schulter 70 Zentimeter große russische Terrier-Rüde sei nicht angeleint auf dem Markt herumgelaufen und habe die Rauferei mit »Lilu« und »Muck« angefangen. Bei dem Versuch, das schwere Tier wegzuziehen, sei der Mann dann gefallen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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