35 000 Tests im Monat für überbetriebliche Berufsausbildung

Ein Testreifen für einen Corona-Test ist zu sehen
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Ein Testreifen für einen Corona-Test ist zu sehen. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Bayern will die überbetriebliche Berufsausbildung in Corona-Zeiten mit rund 35 000 Schnelltests pro Monat sicherstellen. Der bayerische Ministerrat hat eine entsprechende Teststrategie analog zu Schulen für die Einrichtungen der Innungen und Kammern beschlossen, wie das Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Kosten übernimmt der Freistaat.


»Wir müssen mit allen Mitteln verhindern, dass bei der beruflichen Bildung jetzt Sand ins Getriebe kommt«, sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). 2020 sei die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge um 6,9 Prozent gesunken. »Diesen Trend müssen wir 2021 brechen, sonst ist jahrelanges Engagement für Berufsorientierung, Fachkräfteversorgung und Unternehmensnachfolge im Handwerk zunichtegemacht.«

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Der bayerische Handwerkstag begrüßte die Regelung, wünscht sich allerdings noch mehr: Auch Weiterbildungsmaßnahmen und Veranstaltungen zur Berufsorientierung müssten in Präsenz stattfinden können, sagte Hauptgeschäftsführer Frank Hülpers. Er hoffe, dass dies zeitnah wieder möglich werde.

© dpa-infocom, dpa:210421-99-293838/2


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