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1700 Kilo Kokain geschmuggelt? Bande schweigt vor Gericht

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Angeklagten werden im Gerichtssaal die Handschellen abgenommen
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Einem Angeklagten werden im Verhandlungssaal des Landgerichts die Handschellen abgenommen. Foto: Armin Weigel Foto: dpa

Landshut (dpa/lby) - Fünf Männer müssen sich vor dem Landshuter Landgericht verantworten, weil sie mindestens 1700 Kilogramm Kokain in Bananenkisten nach Deutschland geschmuggelt haben sollen. Zum Auftakt am Dienstag ist die Anklage verlesen worden. Die Staatsanwaltschaft legt den Männern zur Last, das aus Ecuador stammende Rauschgift zwischen Sommer 2017 und Frühjahr 2018 über den Hamburger Hafen nach Deutschland gebracht zu haben, um es in den Niederlanden zu verkaufen. Die Angeklagten schwiegen zu den Vorwürfen.


Nach Überzeugung der Anklagebehörde versteckten sie das Kokain in Bananenkisten, die von Speditionen auf dem regulären Lieferweg an verschiedene Standorte einer Reiferei unter anderem in Hessen, Bayern und im Ruhrgebiet gebracht wurden. Mitglieder der Bande brachen demnach dann in die Reifelager ein, um an die Drogen zu kommen - was ihnen nicht in allen Fällen gelang. In einem Fall beispielsweise waren die Kisten schon in Supermarktfilialen weiter transportiert worden, wo das Kokain gefunden und sichergestellt wurde.

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Im März und April 2018 wurden die nun angeklagten fünf Männer der Bande festgenommen. Sie befinden sich seitdem in Untersuchungshaft. Es sind zunächst zwölf weitere Prozesstage angesetzt.