100 Millionen Euro Sonderfonds zur Belebung der Innenstädte

Kerstin Schreyer
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Kerstin Schreyer (CSU), Bauministerin von Bayern. Foto: Matthias Balk/dpa/Archivbild Foto: dpa

München (dpa/lby) - Zur Belebung und Stärkung der Innenstädte nach der Corona-Pandemie stellt das bayerische Bauministerium einen Sonderfonds von 100 Millionen Euro bereit. »Wir geben den Städten und Gemeinden maßgeschneiderte Instrumente an die Hand, um die Innenstädte mit kurzfristigen und auch langfristigen Maßnahmen fit für die Zukunft zu machen«, sagte Bauministerin Kerstin Schreyer (CSU) am Donnerstag in München.


Durch die Corona-Pandemie und den Lockdown hat sich in vielen Innenstädten die ohnehin schon schwierige Situation verschärft. Städte, Märkte und Gemeinden könnten durch den Sonderfonds »Innenstädte beleben« den Folgen der Pandemie in den Innenstädten und Ortskernen aktiv entgegenwirken.

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Das Förderangebot aus Mitteln der Städtebauförderung reiche von städtebaulichen Konzepten zur Weiterentwicklung der Innenstädte, einem städtebaulichen Innenstadtmanagement, einem Projektfonds zur Innenstadtentwicklung bis hin zur vorübergehenden Anmietung leerstehender Räumlichkeiten durch die Gemeinde.

»Auch die Restrukturierung von Einzelhandelsgroßimmobilien, der Zwischenerwerb leerstehender Einzelhandelsimmobilien, bauliche Investitionen für Zwischennutzungen, kommunale Förderprogramme für Erdgeschossnutzungen oder längerfristige Vorhaben wie bauliche Maßnahmen zur Belebung der Innenstädte können Fördergegenstände des Sonderfonds sein«, sagte Schreyer.

Die Gemeinden haben bis zum 10. Juni Zeit, ihre Bedarfe der jeweiligen Bezirksregierung zu melden.

© dpa-infocom, dpa:210429-99-399291/2

Homepage Sonderfonds »Innenstädte beleben«

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr


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