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Zwischen Salsa und Siebenschritt

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Die Mitternachtsshow der Bad Endorfer Faschingsgilde beim k1-Ball in Traunreut  war  ein Hingucker und gleichzeitig nichts für schwache Nerven. (Foto: Rasch)

Traunreut – Nicht nur der Manager des k1, Thomas Kazianka, hat den Orden von der Chieminger Garde beim k1-Ball redlich verdient: Das Programm war ganz nach dem Geschmack des Publikums. Auch die CubaBoarischen sowie die Los Chicos und die Garden aus Chieming und Bad Endorf hätten einen Orden verdient. Bei dem rundum gelungenen Abend wurde nicht nur viel getanzt, sondern auch was fürs Auge geboten wurde.


Die ohnehin gelungene Choreografie »Chaos im Olymp« der Chieminger Garde wurde mit der Mitternachtsshow der Endorfer Faschingsgilde noch einmal getoppt: Die spektakulären Hebe- und Wurfelemente der Laien-Tanzgruppe zum Thema »Emotionen« waren ein Hingucker und gleichzeitig nichts für schwache Nerven. »Eine artistische Meisterleistung«, schwärmten Zuschauer.

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Kaum waren die CubaBoarischen mit großem Applaus einmarschiert, ging es auch schon los. Schlag auf Schlag füllte sich die Tanzfläche. Bis weit nach Mitternacht waren die Tanzpaare im Salsa-Fieber. Für diejenigen, die mit dem Siebenschritt oder mit dem Salsa-Rhythmus noch nicht so vertraut waren, gab es sogar einen Einweisungskurs. »Das macht total Spaß, wenn man ein bisserl angeführt wird. Der ganze Abend ist einfach nur schee«, so eine Grabenstätterin.

Die Frage nach dem Reiz der karibisch-afrikanisch geprägten Tänze wurde auf der Tanzfläche beantwortet: »Salsa ist ein Lebensgefühl – pure Energie!« Gepaart mit bayerischen Einflüssen nach dem einzigartigen Stil der CubaBoarischen blieb die Tanzfläche beim Cha Cha Cha, Samba oder Rumba, aber auch bei der traditionell bayerischen Polka nie leer. Dazwischen sorgten die Los Chicos, mit denen die CubaBoarischen des Öfteren gemeinsam auftreten, mit nicht weniger mitreißenden Rhythmen für gute Laune.

Der Abend zeigte deutlich, dass nicht nur die hervorragenden Musiker, die schon mehrfach im k1 aufgetreten sind, vom Cuba-Virus infiziert sind, sondern auch die Besucher. ga