weather-image
18°

»Zwergenland« in Traunreut feierte Richtfest

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Auf der Baustelle der neuen Kinderkrippe in Traunreut, die im September in Betrieb gehen soll, wurde nach gutem altem Brauch Richtfest gefeiert. Unser Foto zeigt die Leiterin der Krippe Annett Parthum (von links), Bürgermeister Franz Parzinger, Architektin Ina Veit und Zimmermann Jörg Pfeiffer. (Foto: Rasch)

Traunreut. »Der Herrgott möge seinen Segen allzeit der Kinderkrippe geben und schenken allen Kindern drin, stets einen guten, frohen Sinn.« Diesen passenden Richtspruch wählte Zimmermann Jörg Pfeiffer von der gleichnamigen Thüringer Holzbaufirma bei der Hebefeier der Kinderkrippe mit Vertretern der Stadt und der am Bau beteiligten Firmen und Planern. In rund zweieinhalb Monaten soll das in Holzbauständerweise ausgeführte »Zwergenland« bezugsfertig sein. Bis dahin gibt es noch »viel zu tun«, sagte Bürgermeister Franz Parzinger und wünschte dem Neubau eine pünktliche und unfallfreie Fertigstellung.


Trotz Verzögerung zu Baubeginn gut im Zeitplan

Anzeige

Trotz der Verzögerungen bei Baubeginn und durch den langen Winter, liege man nach gut siebenmonatiger Bauzeit im Zeitplan. In den nächsten Tagen sollen der Außenputz aufgebracht und von der Zimmerei die Restarbeiten erledigt werden. Bei einem Rundgang durch das Gebäude, das Platz für 50 Kinder bietet, wurde deutlich, dass auf die Arbeiter noch eine Menge Arbeit wartet. In Teilbereichen wurde bereits damit begonnen, die Fußbodenheizung zu installieren.

Aktuell liegen laut Parzinger für die Krippe 32 Anmeldungen vor. Dies sei ein Beweis dafür, dass der Bau einer weiteren Krippe neben der Einrichtung in der Johann-Hinrich-Wichern-Straße unbedingt notwendig gewesen sei, so Parzinger. Weiter räumte er ein, dass die Stadt mit dem »Zwergenland« und den ab Herbst zusätzlichen Krippenplätzen im »Haus für Kinder« der Jugendsiedlung, auch den Anforderungen der gesetzlichen Auflagen nachgekommen sei.

Gesamtkosten der Krippe bei rund 3,2 Millionen Euro

Auch bei den Kosten liege man erfreulicherweise im Kostenrahmen. Nach der derzeitigen Berechnung sogar fünf Prozent unter der Kostenberechnung. Die Gesamtkosten der Krippe, die über vier Gruppen verfügt, werden sich bei 3,2 Millionen Euro bewegen. Abzüglich des zugesicherten Staatszuschusses aus dem Programm »Aufbruch Bayern« in Höhe von 1,2 Millionen Euro, kostet der Bau die Stadt rund zwei Millionen Euro.

Bei der Planung des Gebäudes wurde nicht nur großer Wert auf umweltfreundliche und ressourcenschonende Baustoffe gelegt, sondern auch auf ein ausgeklügeltes Raumkonzept. Innenliegende Fenster, um die kleinen »Racker« stets im Auge zu behalten, sind beispielsweise wertvolle pädagogische Details, die berücksichtigt wurden. ga