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Zwei Geisterfahrten

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Siegsdorf – Weil ihr Navigationsgerät sie in die Irre geleitet hatte, war eine Fahranfängerin aus dem Raum Rosenheim auf der Autobahn 8 als Geisterfahrerin unterwegs.


Die Polizei war am Samstag kurz vor 2 Uhr über die Falschfahrt informiert worden; da war die Geisterfahrerin mit ihrem Honda auf Höhe der Autobahnausfahrt Schweinbach gesehen worden; die Frau war in Richtung Salzburg unterwegs. Die Polizei ergriff daraufhin sämtliche Maßnahmen, um Gefahren für das Leben anderer Verkehrsteilnehmer abzuwehren. In Neukirchen verließ die junge Frau dann auch die Autobahn, ohne dass etwas passiert war. Der Polizei gelang es später, den Honda bei Bergen zu stoppen. Die Fahranfängerin wird sich wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten müssen. Ihr drohen eine empfindliche Geldstrafe sowie ein länger andauernder Entzug ihrer Fahrerlaubnis.

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Schon am Freitagabend war auf der A 8 ein Geisterfahrer unterwegs gewesen, zwischen Neukirchen und Bad Reichenhall. Der noch unbekannte Autofahrer konnte die Autobahn wieder verlassen, ohne dass etwas passiert war. Beim Tatfahrzeug soll es sich um eine dunkle Großraumlimousine mit österreichischem Kennzeichen gehandelt haben. Hinweise nimmt die Verkehrspolizei Traunstein unter Telefon 08662/66820 entgegen.

Im Zusammenhang mit der Geisterfahrt wurde ein Autofahrer aus Esslingen (Baden-Württemberg) angezeigt. Der Opel-Fahrer ignorierte die Gefahrenschaltung in den Schilderbrücken und die damit einhergehende Sperrung des linken Fahrstreifens. Mehr noch: Er nutzte den gesperrten Fahrstreifen, um andere Verkehrsteilnehmer zu überholen und so schneller vorwärts zu kommen. Dass er dadurch möglicherweise nicht nur sein Leben, sondern auch das seiner Ehefrau und seiner beiden Kleinkinder in Gefahr brachte, schien ihm nicht bewusst zu sein. fb