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Zwei Abbiegespuren an der Reiffenstuelstraße

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Sind die beiden Turnhallen an der Salinenstraße erst abgerissen, besteht die Möglichkeit, an der Reiffenstuelstraße eine Rechtsabbieger- und Geradeaus-Spur und eine Linksabbiegerspur zu bauen. (Foto: Hohler)

Traunstein – Gleich mit vier Aspekten im Zusammenhang mit dem geplanten Salinenpark beschäftigten sich die Mitglieder des Finanzausschusses in dessen letzter Sitzung und in der Folge auch der Stadtrat.


So hatte die Verwaltung aufgrund von Bürgeranregungen zur Verkehrssicherheit angeregt, den Gehsteig entlang der Salinenstraße um 2 bis 2,50 Meter in Richtung Salinenpark zu verlegen, um so mehr Sicherheitsgefühl für Fußgänger zu erreichen, die dann nicht mehr direkt an der viel befahrenen Straße entlang gehen müssten. Die Kosten dafür müssten aber erst noch ermittelt werden.

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Bürger hatten Sicherheit bemängelt

Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Salinenparks könnte außerdem die Reiffenstuelstraße an der Einmündung in die Salinenstraße so aufgeweitet werden, dass eine zweite Aufstellspur zum Abbiegen in die Salinenstraße eingerichtet werden kann. Damit würde der Verkehrsfluss spürbar erleichtert, da Rechtsabbieger und auch Geradeausfahrer bei Grün direkt in die Salinenstraße hinein oder darüber fahren könnten, ohne von wartenden Linksabbiegern aufgehalten zu werden.

Dritter Punkt wäre die Verbesserung der Gehwege und Überquerungsmöglichkeiten an der Reiffenstuelstraße zwischen Kohlbrennerstraße und Sparzer Weg. Bürger hatten hier die Sicherheit im Bereich der Abzweigung zum Karl-Theodor-Platz bemängelt. Die Einsehbarkeit dieses Bereichs für Autofahrer ist relativ schlecht, außerdem gibt es eine Lücke in der Gehweganbindung und eine zumindest empfundene deutlich überhöhte Fahrgeschwindigkeit der Autos.

Zur Verbesserung forderten die Bürger die Anlage eines Zebrastreifens, die aber nach nochmaliger eingehender Prüfung von Verkehrsbehörde und Polizei aus Gründen der Übersichtlichkeit und der Verkehrsfrequenz nicht möglich ist. Befürchtet wurde zudem eine »Scheinsicherheit« aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse. Daher wurden bauliche Verbesserungen in zwei Varianten erarbeitet.

Südlich des Querungsbereichs wird außerdem vorgeschlagen, die Breite der Gehwege beidseitig auf 1,50 Meter zu vergrößern, so dass sich die Begehbarkeit für Fußgänger, besonders mit Kinderwagen, Rollatoren, Sehbeeinträchtigungen, und dergleichen deutlich verbessert. Dies wäre möglich durch eine optimierte Linienführung mit leichten Anpassungen im Freibereich zweier städtischer Grundstücke.

Vierter Punkt war der Abbruch der Keller der Kurt-Binder-Halle und der Franz-Eyrich-Halle. Beim Keller der Kurt-Binder-Halle ist ein Abbruch bis auf die Außenwände zur Kohlbrennerstraße und zur Reiffenstuelstraße und Auffüllung mit Kies vorgesehen. Die beiden anderen Wandteile dienen dazu, dass die anschließende Straße unverändert bleiben kann. Würde man sie entfernen, wäre dafür sowie für die Sicherung von Hochspannungskabeln in den Straßen und den Ausbau und die Wiederherstellung von Teilen der Straße rund 75 000 Euro erforderlich.

Teilkeller komplett entnehmen

Finanzausschuss und Stadtrat beschlossen, die beiden Teilkeller der Franz-Eyrich-Halle komplett zu entnehmen. Mit den Mehrkosten von 15 000 Euro bestand Einverständnis. Die beiden verbleibenden Wandteile in der Kurt-Binder-Halle bleiben bestehen. Der Gehweg entlang der Salinenstraße soll in den künftigen Park hineinverlegt werden. Die Kosten werden ermittelt. Die Verbesserungen an der Reiffenstuelstraße werden einer Vorplanung unterzogen.

Die Anregung von Wilfried Schott (Bündnis 90/Die Grünen), den durch die Verlegung frei werdenden, jetzigen Gehweg an der Salinenstraße zu einem Radweg zu machen, wird ebenfalls untersucht. coho/KR

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