weather-image

Zuschuss für neues Feuerwehrauto

4.6
4.6

Traunstein – Im kommenden Sommer wird die Gemeinde Schnaitsee das heuer bestellte, neue Feuerwehrfahrzeug erhalten, einen Gerätewagen Logistik GW-L2 mit Zusatzmodul »Wasserversorgung«. Jetzt bewilligte der Kreisausschuss unter Vorsitz von Landrat Siegfried Walch 35 000 Euro Zuschuss zu dem rund 280 000 Euro teuren Fahrzeug, das gleich zwei alte ersetzen soll.


Der Gerätewagen dient als Ersatz für das Fahrzeug GW 59/1 aus dem Jahr 1973. Mittelfristig soll auch das 32 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 ausrangiert werden. Die Kommune erhält aufgrund der Richtlinienstatuten einen Festbetrag von 70 000 Euro vom Freistaat. Weil der neue Gerätewagen auch der überörtlichen Versorgung in den umliegenden Gemeinden dient, wie Kreisbrandrat Hans Gnadl bescheinigte, schießt der Landkreis die Hälfte des Staatszuschusses bei.

Anzeige

Für verschiedene Beschlüsse des Kreisausschusses ist zwischenzeitlich die Geheimhaltung entfallen. Es handelte sich durchwegs um Vergaben. So legte das Gremium den Auftrag zum Einsammeln und Verwerten pflanzlicher Abfälle im Kreisgebiet in die Hände der Firma Ostermaier in Altötting aufgrund eines Angebots mit einem Wertungspreis von rund 831 000 Euro für den Zeitraum von drei Jahren.

Der Auftrag für das Gewerk »Beleuchtung II« im Zuge der Generalsanierung der FOS/BOS in Traunstein ging an die Firma Schillinger in Traunstein mit einem Volumen von rund 177 000 Euro ohne Wartung. Bei der Generalsanierung mit Teilneubau des Johannes-Heidenhain-Gymnasiums in Traunreut holte sich die Firma Holzmaier aus Bad Endorf den Zuschlag für das Gewerk »Baumeister- und Abbrucharbeiten« mit einer Auftragssumme von rund 840 000 Euro brutto.

Der Ausschuss stimmte dem Ingenieurvertragsentwurf wegen des Ausbaus der Kreisstraße TS 45 in Übersee für die Feldwieser Straße und die Dorfstraße zu. Die Honorarsumme des Ingenieurbüros HPC mit Sitz in Übersee lag bei rund 141 000 Euro brutto. Ein weiterer Ingenieurvertragsentwurf galt dem Bau des Geh- und Radwegs von der Abzweigung Eglsee bis Heiligkreuz an der Kreisstraße TS 51 in Trostberg. Die Honorarsumme des Ingenieurbüros ING in Traunreut betrug rund 39 000 Euro brutto. kd