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Zuschuss für Kletterwand

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Grassau – Nicht einfach machten es sich die Marktgemeinderäte bei der Vergabe eines Zuschusses für die neue Kletterwand in der Turnhalle der Achental-Realschule – und entschieden sich dann doch einstimmig für einen Betrag von 1250 Euro.


Neue Kletterwand kostet rund 30 000 Euro

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Die Kletterhalle in der Zweifachturnhalle der Achental-Realschule ist seit dem Sommer gesperrt. Nach einer Prüfung des Unfallversicherungsverbandes wurde deutlich, dass die Ausstattung den Sicherheitsbestimmungen nicht mehr entspricht. Das erklärte der Deutsche Alpenverein, Sektion Achental, der die neue Wand erstellen möchte. Eine neue Kletterwand würde rund 30 000 Euro kosten. Abzüglich der Eigenleistungen verbliebe ein Betrag von 16 000 Euro.

Bürgermeister Rudi Jantke informierte, dass der DAV 4000 Euro einbringe, die Heimvolksschule Niedernfels sich mit 1000 Euro beteilige, vom Landratsamt 2400 Euro und von Marquartstein 3100 Euro zu erwarten sind. An Firmenspenden konnten 900 Euro generiert werden. Nun, so Jantke, werden die umliegenden Gemeinden um Unterstützung gebeten. Bislang wurden Grassau, Unterwössen und Schleching gefragt, nicht aber Staudach-Egerndach und Übersee. Noch zu finanzieren sei ein Restbetrag von 4600 Euro.

Nachdem noch fünf Gemeinden einen Betrag leisten könnten, halte er, Jantke, es für gerecht, wenn Grassau ein Fünftel des offenen Betrags, gerundet 1000 Euro, übernehme. Wie Hans Genghammer informierte, stammt die Hälfte der dort trainierenden Kinder aus Grassau. Auf die Frage von Alfred Körner, ob nur Mitglieder des Alpenverbands dort trainieren können, entgegnete der Rathauschef, dass die Wand auch von der Realschule genutzt werde.

Nicht zu »knickert« sein und ein gutes Signal setzen

Als größten Ort des Achentals sah Irmela Scheidle-Horkel (UGL) für Grassau auch eine höhere Beteiligung als gerecht an. Winfried Drost mahnte, nicht zu »knickert« zu sein und ein gutes Signal zu setzen, und sprach sich für 1250 Euro aus. Dem Vorschlag schlossen sich alle Räte an. tb

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