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Zuschüsse zugesagt

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Reit im Winkl. In einer sehr kurzen Sitzung hatten sich die Gemeinderäte mit zwei Zuschussanträgen zu beschäftigen: Zum einen erbat der örtliche Fußballclub finanzielle Unterstützung beim Kauf neuer Fußballtore, zum anderen hoffte eine Eltern-Kind Gruppe darauf, dass die Gemeinde die Kosten für Spielgeräte übernimmt. In beiden Fällen votierten die Räte ohne längere Diskussionen und ohne Gegenstimme zugunsten dieser Anträge.


Bekanntgegeben wurde im Rahmen der Sitzung ferner, dass die Gemeinde für die Bediensteten des Wasserwerks und des Bauhofs je einen neuen Kastenwagen kaufen werde, in beiden Fällen werde hier ein älteres Fahrzeug ersetzt.

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In einem »desolaten Zustand« und zudem »ohne Sturzsicherung« seien zwei Fußballtore für die Jugend des örtlichen Fußballclubs, dringend müssten diese Tore ersetzt werden, wie den Gemeinderat Bernhard Raubinger und Gerhard Trattler, die Vorstände des FC, schriftlich informierten. Rund 1800 Euro kosten diese beiden Tore. Gebeten wurde darum, »diese dringend notwendige Maßnahme, die auch Gästen zugutekommt, mit einem Zuschuss von 50 Prozent zu fördern« Diese Ausführungen kommentierten die Räte nicht weiter und gewährten einstimmig diesen Zuschuss.

Spielgeräte für 1224 Euro benötigt eine private Eltern-Kind Gruppe, die sich jeden Donnerstagvormittag für zwei Stunden im Pfarrheim trifft. 16 Kinder kämen hier mit ihren Müttern regelmäßig zusammen, auch trefffe sich diese Gruppe einmal wöchentlich zum Turnen, geplant sei ferner ein Schwimmkurs für diese Kinder bis zu drei Jahren. Nun wollten die Verantwortlichen, Susanne Kaindl und Tanja Meier, einen Raum im Pfarrheim mit Spielmaterialien neu ausstaffieren.

»Hier muss man aufpassen, dass wir keine Konkurrenz zu unserem Kindergarten aufbauen«, wand Walter Petersen ein, wobei auch bekannt wurde, dass eine entsprechende Gruppe mit Kleinkindern im Kindergarten voll belegt sei. Martin Wilhelm war es dagegen ein Anliegen, dass die von der Gemeinde finanzierten Geräte in den Besitz der Schule oder des Kindergartens zurückgelangen, wenn sich die Gruppe auf absehbare Zeit wieder auflöse. Diesen Gedanken aufnehmend genehmigten die Räte, die Spielgeräte in Höhe der 1224 Euro zu finanzieren. ost