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Zusammenarbeit mit dem »Rosendorf« Nals

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Die Touristiker der Südtiroler Gemeinde Nals zeigten sich beeindruckt vom Erfolg der Traunsteiner Rosentage. Unser Bild zeigt (von links) Herbert Pristinger (Vorstandsmitglied des Tourismusvereins Nals), die Nalser Rosenkönigin Judith, Frieda Prantl (Vorsitzende des Rosenkomitees in Nals), Hannes Hölzl (Präsident des Tourismusvereins Nals) sowie Edith Riegele (Vorstandsmitglied des Tourismusvereins).

Traunstein – Bei den neunten Traunsteiner Rosentagen im kommenden Jahr wird es erstmals eine Orts-Partnerschaft geben: Das »Rosendorf« Nals in der Nähe von Bozen wurde als Partnergemeinde gewonnen. Nals wird sich bei den Rosentagen vom 14. bis 16. Juni 2019 präsentieren, Traunstein wiederum ist beim nächsten Nalser Rosenfest in Südtirol zu Gast. Auch sonst will man sich gegenseitig austauschen, um von den Erfahrungen des jeweiligen Partners zu profitieren und sich gegenseitig zu unterstützen.


Die Zusammenarbeit wurde bei einem Arbeitstreffen einer Delegation des Organisationsteams der Traunsteiner Rosentage mit den Nalser Touristikern und Veranstaltern des Rosenfestes in der Südtiroler Gemeinde vereinbart. Der Kontakt mit Nals war bereits vor einigen Monaten zustande gekommen, als die Südtiroler die Traunsteiner Rosenkönigin Alica zum Nalser Rosenfest mit der Krönung der Nalser Rosenkönigin Judith einluden. Judith war auch zu Gast bei den Traunsteiner Rosentagen im Juni.

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Der Vorsitzende der Werbegemeinschaft Traunstein, Thomas Miller, erläuterte bei dem Treffen mit den Nalser  Touristikern kurz die »Entstehungsgeschichte« der Traunsteiner Rosentage, die erstmals im Jahr 2011 veranstaltet wurden und von Anfang an ein voller Erfolg waren. Es gehe darum, mit dieser Großveranstaltung Werbung für die Stadt Traunstein zu machen. Das sei auch der Grund, warum die Rosentage nicht am Stadtrand, sondern in den Parks im Stadtzentrum stattfinden, wohl wissend, dass man hier keine Möglichkeit der Ausdehnung hat; deshalb müsse man jährlich auch Dutzenden Bewerbern absagen. Das könne man sich unter anderem nur deshalb leisten, weil im Organisationsteam alle ehrenamtlich arbeiten und auch dank der guten Zusammenarbeit mit der Stadt Traunstein, die inzwischen Mitveranstalter der Rosentage ist. Ziel der Werbegemeinschaft sei es, Besucher ins Stadtzentrum zu holen. Diese würden nicht nur die Gartenausstellung besuchen, sondern haben auch die Möglichkeit, sich von der Vielfältigkeit des Traunsteiner Einzelhandels mit seinen zahlreichen Fachgeschäften zu überzeugen. »Deshalb verbinden wir mit den Rosentagen auch einen verkaufsoffenen Rosensonntag«, so Miller. Zusätzlich bemühe man sich stets um ein entsprechendes Rahmenprogramm in der Innenstadt.

Der Präsident des Tourismusvereins Nals, Hannes Hölzl, zeigte sich beeindruckt vom Erfolg der Rosentage in Traunstein und freute sich, dass die Gäste aus Traunstein ihm und seinen Kollegen auch einen Blick hinter die Kulissen gewährten, indem sie nicht nur die Rosentage selbst beschrieben, sondern auch den enormen zeitlichen und finanziellen Aufwand darlegten. Miller betonte dabei: »Wir arbeiten nicht gewinnorientiert, uns geht es um die Werbung für die Stadt. Wenn wir am Ende mit einer schwarzen Null abschließen, sind wir zufrieden.« Dass man sowohl bei den Eintrittspreisen als auch bei den Standmieten weit hinter denen anderer Gartenausstellungen liegen kann, sei nicht zuletzt darauf zurückzuführen, dass im Organisationsteam alle ehrenamtlich mitarbeiten.

Hannes Hölzl betonte, man freue sich auf die Zusammenarbeit mit Traunstein. Gerne werde man zu den nächsten Traunsteiner Rosentagen kommen, um dort auch das »Rosendorf« Nals vorzustellen. Auch würde er sich sehr freuen, wenn sich Traunstein beim nächsten Rosenfest in Nals präsentieren würde.

Über das Treffen in Nals berichtete Thomas Miller auch am Montagabend in der Monatsversammlung der Werbegemeinschaft Traunstein. Dort meinte er, es gebe bereits jetzt Bus-Tagesausflüge von Traunstein nach Bozen, solche Ausflugsfahrten ließen sich sicher auch nach Nals organisieren. So könnte man für Interessierte aus dem Chiemgau Fahrten zum Nalser Rosenfest anbieten und umgekehrt könnten Busgruppen aus Nals nach Traunstein kommen: »Wir hatten bei den Rosentagen bereits Bus-Reisegruppen aus Wien und aus der Steiermark zu Gast, warum künftig nicht auch aus Nals?« m