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Zusammen 2065 Ordensjahre

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Generaloberin Schwester M. Theodolinde Mehltretter (links) und die Oberin des Schwesternaltenheims St. Hildegard, Schwester M. Raphaela Schreml (stehend zweite von links), mit den vier Alzinger Jubilarinnen, die an der Feier im Münchner Mutterhaus teilnehmen konnten (von rechts): Schwester M. Revokata Recher (50. Professjubiläum), Schwester M. Andesia Glas (75.), Schwester M. Jakobona Senftl (60.) und Schwester M. Lucentia Mooshofer (60.).

Zusammen bringen sie es auf 2065 Ordensjahre: 36 Barmherzige Schwestern, die jetzt ihre Professjubiläen feierten; darunter sieben Schwestern aus dem Chiemgau. Genau genommen sind es noch mehrere Dutzend Jahre Ordensleben zusätzlich. Denn das Jubiläum wird erst vom Zeitpunkt der Profess an gezählt. Bevor Ordensschwestern ihre Gelübde ablegen, haben sie aber schon ein mehrjähriges Noviziat hinter sich.


Die Jubilarinnen legten vor 75, 70, 65, 60, 50 und 40 Jahren die Gelübde des Gehorsams, der Armut und der Ehelosigkeit ab und banden sich damit endgültig an ihre Ordensgemeinschaft. Alle Jubilarinnen, die gesundheitlich dazu in der Lage waren, kamen ins Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul nach München, um zusammen mit ihren Mitschwestern und mit ihren Angehörigen im Rahmen eines feierlichen Gottesdienstes, zelebriert von Friedrich Kardinal Wetter, ihre Gelübde zu erneuern. Viele Schwestern hatten aus Anlass ihres Jubiläums bereits die Tage zuvor im Mutterhaus verbracht, um an Exerzitien teilzunehmen.

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Sieben der 36 Jubilarinnen leben im Chiemgau. Die älteste und vier weitere Jubilarinnen verbringen ihren Lebensabend im Schwesternaltenheim St. Hildegard in Alzing: Obwohl Schwester M. Andesia Glas schon 99 Jahre alt ist, nahm sie die Strapaze der Reise nach München auf sich, um bei den Feierlichkeiten dabei zu sein. Ihre Profess war 1939. Die 75-Jahr-Feier wird auch Brillant-Jubiläum genannt. Ihr 65-jähriges (eisernes) Jubiläum feierte Schwester M. Gertrudis Aimer. Vor 60 Jahren (Diamant-Jubiläum) banden sich Schwester M. Jakobona Senftl und Schwester M. Lucentia Mooshofer an die Ordensgemeinschaft. Und ihr 50-jähriges (goldenes) Jubiläum beging Schwester M. Revokata Recher.

Schwester M. Cortona Götz, die ihr 50-jähriges Professjubiläum feierte, reiste aus Ruhpolding an. Ihr Konvent befindet sich im Betreuten Wohnen am Vinzentinum, wo sie sich um die Bewohner kümmert.

Schwester M. Vinzentina Wiendl schließlich kann auf 40 Professjahre zurückschauen. Ihre Heimat ist das Haus Luise in Unterwössen, wo viele Schwestern der Kongregation der Barmherzigen Schwestern ihre Urlaubszeit verbringen. Schwester Vinzentina engagiert sich im caritativen Dienst der Pfarrei St. Martin in Unterwössen.