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Zulassung für Traunstein

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Traunstein. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung hat eine Neuordnung der Behandlung von Verletzten nach Arbeitsunfällen und Arbeitswegeunfällen eingeführt. Wesentlicher Inhalt ist eine dreistufige Gliederung der akutstationären Versorgungen.


Neben bestehenden Regelungen und Zulassungen zur Behandlung von Arbeitsunfällen wurde ein neues Verfahren zur Versorgung von Schwerst- und Komplexfällen eingeführt. Es besagt, dass Patienten mit bestimmten Erkrankungen und Verletzungen nur an bestimmten Kliniken behandelt werden dürfen. Die Liste dieser Verletzungen reicht dabei von schweren Schädel-Hirn-, Wirbelsäulen-, Becken- und Extremitätenverletzungen bis hin zu schweren Handverletzungen.

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In Bayern wurden für die Versorgung solcher Verletzungen zwölf Kliniken zugelassen. Neben den fünf bayerischen Universitätskliniken und der Unfallklinik in Murnau wurde eine Zulassung für die Kliniken in Augsburg, Aschaffenburg, Bamberg, Ingolstadt, Nürnberg und Traunstein ausgesprochen.

Entscheidend für die Zulassung waren die in den Kliniken bestehenden Voraussetzungen zur Behandlung von Schwerstverletzten. Die notwendige Infrastruktur, die organisatorischen Abläufe und die Kooperation der einzelnen Abteilungen und Bereiche sowie die Versorgungsqualität wurden dabei überprüft.

Ähnlich wie bei der erst kürzlich erfolgten Zertifizierung des Klinikums Traunstein zu einem überregionalen Traumazentrum der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (wir berichteten) sahen die Verantwortlichen des Landesverbandes Südost der Berufsgenossenschaften die erforderlichen Ansprüche in der Versorgungsqualität und der Versorgungskapazität im Klinikum Traunstein erfüllt. Die Zulassung wurde für die nächsten fünf Jahre ausgesprochen. Bjr