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Zufriedenheit bei »Bürgerdialogen«

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Grabenstätt. »Wir haben uns für die kommende Wahlperiode viel vorgenommen und werden das auch alles umsetzen«, versprach der CSU-Ortsvorsitzende Hans Pertl bei den »Bürgerdialogen« in Grabenstätt und Erlstätt. Man verfüge über eine starke Mannschaft und mit Georg Schützinger über einen Bürgermeister, »um den uns viele Nachbargemeinden beneiden«, so Pertl. Schützinger bringe Erfahrung, Zuverlässigkeit und das nötige Engagement mit, um die Aufgaben zu meistern.


Im Rückblick auf seine fünfte Amtsperiode erinnerte Schützinger unter anderem an die Ausweisung des Gewerbegebiets Oberwinkl, die Umsetzung der Fernwärmeversorgung, den Breitbandausbau und den »positiven Abschluss« beim Schloss Winkl. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung sei man »seit mehreren Jahren schuldenfrei«, freute sich Schützinger, der bald sein 30-jähriges Dienstjubiläum feiert.

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Unter dem Stichpunkt »mehr Lebensqualität« erwähnte er besonders den Ausbau des Radwegenetzes und die Ortskernsanierung. In Zusammenarbeit mit der Pfarrei sei das Angebot für Familien durch den neuen dreigruppigen Pfarrkindergarten mit Krippen-Gruppe erweitert worden. Ab Frühjahr solle auch der Gemeindekindergarten in Erlstätt eine Krippengruppe erhalten. Sanierung und Ausbau der Sporthalle des SV Erlstätt sowie der Neubau der Turn- und Mehrzweckhalle in Grabenstätt wären ohne die großen Eigenleistungen der Vereine nicht möglich gewesen.

Im Falle seiner Wiederwahl versprach Schützinger eine Fortführung der Städtebauförderung in Grabenstätt und künftig auch in Erlstätt, die Fortführung der soliden Finanzpolitik, einen umfassenden Breitbandausbau, bedarfsgerechte Bauleitplanung, Ausbau des Geh- und Radwegenetzes und eine zukunftsweisende Wirtschafts- und Gewerbeentwicklung.

In puncto »Verbesserung der Lebensqualität« sicherte er zu, die Nahversorgung zu sichern, die Qualität des Trinkwassers zu erhalten, die Verkehrssicherheit in den Ortsteilen zu verbessern, den Tourismus zu fördern, die Hirschauer Bucht als Naherholungsbereich zu erhalten und den Hochwasserschutz zu optimieren. Zur Familienpolitik gehörten Bauland für Einheimische, Familien und junge Bürger, die Förderung der Vereine und des Ehrenamts, der Ausbau der Krippen- und Betreuungsplätze, die Sicherung des Grundschulstandorts sowie neue Angebote für Senioren.

Bei ihrer Vorstellung lobten die 16 CSU-Kandidaten die Gemeindepolitik und brachten allesamt zum Ausdruck, dass sie nur ungern in einer anderen Kommune leben würden. »Wir stehen gut da und haben in der Gemeinde eigentlich alles, außer vielleicht einen Swingerclub«, ließ Gemeinderat Joseph Pfeilstetter schmunzelnd verlauten. Nichtsdestotrotz müsse es immer vorwärts gehen, Stillstand dürfe es keinen geben, appellierten Gemeinderat Roman Metzner und Christian Klotz.

Metzner brach zudem eine Lanze für die heimischen Betriebe, die Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen und als Steuerzahler dafür sorgen, dass die Gemeinde wichtige Investitionen tätigen könne. Alle Kandidaten waren sich mit Waltraud Hübner und Alois Wiesholler einig, dass man die Arbeit in den Vereinen und deren Nachwuchsförderung auch in Zukunft bestmöglich unterstützen müsse, um ihren Fortbestand zu sichern.

Maximilian Wimmer wünschte sich im Gemeinderat »weniger Parteipolitik« als in den letzten sechs Jahren. Jene Kandidaten, die erstmals in den Gemeinderat einziehen möchten, versprachen »neue Impulse und Akzente setzen zu wollen«. Einigkeit bestand darin, dass man die Kommune mit den Bürgern gemeinsam weiterentwickeln möchte.

CSU-Chef Pertl zeigte sich davon überzeugt, dass man mit einer »kompetenten und schlagkräftigen Mannschaft« in die Kommunalwahl gehe und warb um die Stimmen der Bürger: »Wir stehen für unsere bayerische Heimat und unser Herz schlägt für Grabenstätt«. Abschließend verwies er noch auf den Politischen Aschermittwoch der CSU am Mittwoch um 20 Uhr im Gasthof Grabenstätter Hof mit Landratskandidat Siegfried Walch. mmü