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Zuchtkühe beim Großviehmarkt gefragt

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So sollen Jungkühe nach Ansicht der heimischen Züchter aussehen: drüsige Euter, trockene Sprunggelenke, insgesamt ein überragendes Fundament. Josef Thaler aus Emmering bei Laufen stellte diese Resolut-Tochter beim jüngsten Großviehmarkt des Rinderzuchtverbandes Traunstein in der Chiemgauhalle vor.

Traunstein. Beim jüngsten Großviehmarkt in der Chiemgauhalle wurden 91 von 94 angebotenen Zuchttieren verkauft. Die Natursprungstiere kosteten zwischen 1500 und 1960 Euro. Ein Stier wurde für 3500 Euro an die Besamungsstation Bayern Genetik verkauft. Der mittlere Erlös für die acht Zweitkalbskühe lag bei 1603 Euro. Die 73 verkauften Jungkühe kosteten im Mittel 1807 Euro.


Den ersten Zapfhahn-Sohn, der auf einer Versteigerung angeboten wurde, erwarb die Bayern Genetik zum Grundpreis für 3500 Euro. Der Stier kommt von Herbert Rothmayer aus Albersberg in der Gemeinde Riedering, der auch der Züchter des Stieres Zapfhahn ist. Aufzüchter des Stieres war Bernhard Entfellner aus Gröben.

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Die teuerste Zweitkalbskuh stellte der Zuchtbetrieb Ramstetter-Wallner aus Hinterau bei Ainring. Die formschöne und leistungsstarke Kuh wurde für 2180 Euro für einen Miesbacher Zuchtbetrieb angekauft. Etwas leichtere Kühe mit leicht unterdurchschnittlicher Melkbarkeit erbrachten nicht die gewohnten Preise.

In die Wertklasse 1 bei den Jungkühen wurden zwei Tiere eingereiht. Die Jungkuh von Josef Thaler aus Emmering, eine Resolut-Tochter erhielt bei 2300 Euro den Zuschlag. Thomas Zauner aus Ringham musste sich bei seiner Harvester-Tochter mit 2180 Euro zufriedengeben. Sehr qualitätsbewusst waren die Interessenten für Jungkühe. 17 Jungkühe wechselten für mehr als 2000 Euro den Besitzer. Eine Rumgo-Tochter mit 36 Kilo Milch und 800 Kilo Lebendgewicht von Hubert Hasselberger aus Siegsdorf erhielt als teuerste Jungkuh den Zuschlag erst bei 2500 Euro. Sieben Jungkühe blieben allerdings unter 1500 Euro Versteigerungspreis. 16 Jungkühe gehen an Milchviehbetriebe in Baden-Württemberg und ins Rheinland, 33 Milchkühe nach Norditalien. Nur 20 Zuchttiere verblieben im eigenen Verbandsgebiet.

Der nächste Kälbermarkt findet Mittwoch, den 23. Januar, statt, der nächste Großviehmarkt ist am 14. Februar.