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Zoll-Fahrzeug stieß frontal mit Linienbus zusammen

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Schwer verletzt wurden die drei Insassen dieses Zoll-Fahrzeugs, das am Montag früh bei Erlstätt frontal mit einem Linienbus zusammengestoßen ist. (Foto: FDL/Kirchhof)

Grabenstätt – Fünf Verletzte gab es am Montag früh beim Zusammenstoß eines Autos mit einem Linienbus am Erlstätter Berg.


Nach Angaben der Polizei fuhr ein 44-Jähriger aus Freilassing mit einem VW des Zolls gegen 6 Uhr auf der Staatsstraße 2095 in Richtung Traunstein unterwegs. In der Rechtskurve am Ende des Bergs geriet der Wagen nach links auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden Linienbus des RVO zusammen. Der Busfahrer, ein 59-jähriger Traunsteiner, hatte noch versucht auszuweichen, wobei der Bus an die Leitplanke prallte. Den Zusammenstoß konnte er jedoch nicht mehr vermeiden. Das Zoll-Fahrzeug wurde durch den Aufprall zurückgeschleudert und um die eigene Achse gedreht. Ein nachfolgender 54-jähriger VW-Fahrer aus Marquartstein konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und stieß mit seinem Wagen an das Fahrzeug des Unfallverursachers.

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Der Fahrer des Zoll-Fahrzeugs und seine beiden weiteren Insassen wurden schwer verletzt und mussten von den Freiwilligen Feuerwehren Grabenstätt und Erlstätt aus dem Wrack befreit werden. Im Linienbus befanden sich drei Fahrgäste, einer erlitt bei dem Aufprall leichte Verletzungen. der Marquartsteiner VW-Fahrer wurde ebenfalls leicht verletzt.

Zur Klärung der Unfallursache wurde in Absprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter beauftragt. Neben der Polizei und den Feuerwehren aus Erlstätt und Grabenstätt, die mit rund 50 Mann anrückten, waren auch drei Notärzte und neun Rettungssanitäter im Einsatz. Die Staatsstraße 2095 war über mehrere Stunden hinweg zur Unfallaufnahme und Bergung gesperrt.