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Ziel bleibt die Fusion

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Die Landräte Hermann Steinmaßl aus Traunstein und Josef Neiderhell aus Rosenheim sind sich einig, dass die Tourismusverbände Chiemgau und Chiemsee-Alpenland noch enger zusammenarbeiten sollen. Bereits im September werden dazu drei paritätisch besetzte Arbeitsgruppen gebildet. Das ist das Ergebnis einer Gesprächsrunde, zu dem die Vorstände der Kreisverbände Traunstein und Rosenheim des Bayerischen Gemeindetags geladen hatten. Neben den beiden Landräten nahmen daran Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer, die Bürgermeister der größten Tourismusgemeinden beider Landkreise und die Vorstandsmitglieder der Tourismusverbände teil.


Jede Arbeitsgruppe wird sich einem eigenen Schwerpunkt widmen. Dazu gehören die Entwicklung einer gemeinsamen Gesamtstrategie mit dem Ziel einer Fusion, die sofortige verstärkte Zusammenarbeit der Gemeinden rund um den Chiemsee sowie die Planung und Umsetzung neuer gemeinsamer Projekte und die Fortführung und Vermarktung bereits begonnener Projekte wie zum Beispiel »Gesundheitsregion« oder »Radregion«.

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Steinmaßl und Neiderhell wiesen auf die bisherigen erfolgreichen gemeinsamen Projekte hin – zum Beispiel Radbroschüre, Campingführer, Almenführer, Chiemsee-Ringbuslinie. Zusammen mit allen weiteren Teilnehmern der Besprechung waren sie sich einig, dass auf dieser Grundlage aufgebaut werden könne, um den Tourismus in unserer Region noch schlagkräftiger und effizienter zu organisieren und besser zu vermarkten. Oberstes Ziel bleibt nach wie vor die Fusion der beiden Tourismusverbände »Chiemgau« und »Chiemsee-Alpenland«. Zuvor müssen aber noch viele Detailaufgaben erledigt werden, so Steinmaßl und Neiderhell.