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»Zicki« ist wieder daheim

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Schnaitsee. »Zicki« ist wieder da – nach einem Tag in Freiheit ist der junge Serval ganz in der Nähe seines Zuhauses, des Filmtierhofes in Schnaitsee, wohlbehalten aufgetaucht.


»Zicki war schon auf dem Heimweg«, sagte der Filmtiertrainer Walter Simbeck am Mittwoch. »Sie ist ganz reumütig heimgekommen und jetzt schmust sie alle ab, wie wenn sie ein schlechtes Gewissen hätte.«

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Der Serval war am Montagabend durch eine nur einen Spalt breit offene Tür aus dem Haus der Familie Simbeck geschlichen und hatte sich aus dem Staub gemacht. Am Dienstagabend fand der Tiertrainer die Katze in einem Gebüsch. Das ein Jahr alte und keinen halben Meter große Tier mit braunen Flecken im Fell gilt als völlig ungefährlich für den Menschen. Servale ernähren sich von Mäusen und Insekten.

»Zicki« hat nach den Angaben Simbecks zwar ein Gehege, wohnt aber mehr oder weniger im Haus der Familie. Vor allem zur 13-jährigen Tochter Laura habe die Wildkatze eine innige Beziehung. »Nachts möchte sie wie eine Schmusekatze mit ihr ins Bett gehen«, sagt Simbeck.

Servale kommen eigentlich aus Afrika. »Zicki« ist aber eine Nachzucht eines Tierparks. In Simbecks Filmtierhof steht sie für Modefotos zur Verfügung, wie Medien berichteten. Vor Kurzem trat sie zusammen mit dem Komiker Kaya Yanar im Fernsehen auf. Bei Vorführungen ist »Zicki« vor allem bei Kindern wegen ihrer Verschmustheit die Sensation.