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Hunderte Besucher genossen zwischen Musikpavillon und Vereinsstadel die Vorweihnachtszeit

Zauberhafte Winterlandschaft beim Adventsgarten

Marquartstein – So gut besucht wie noch nie war der große Adventsgarten auf der Auerbräuwiese zwischen Musikpavillon und Vereinsstadel.

Sehr gut besucht war der Adventsgarten in Marquartstein. (Foto: Giesen)

Kein Wunder, denn bei den winterlichen Verhältnissen kam das zauberhafte Ambiente des vorweihnachtlichen Markts besonders gut zur Geltung. Natürliche Lichtquellen wie Fackeln, Feuerschalen und Kerzenschein verwandelten den Adventsgarten in ein funkelndes Lichtermeer. Vollends verzaubert waren die Besucher, als bei Einbruch der Nacht auch noch der Vollmond vom Himmel schien.

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Organisiert von der Gemeinde unter Federführung von zweiter Bürgermeisterin Claudia Kraus gibt es den Adventsgarten in Marquartstein nun seit vier Jahren. Er löste den zuvor 25 Jahre bestehenden Christkindlmarkt in der Ortsmitte ab. Beim Adventsgarten gab es ein ausgewogenes Verhältnis zwischen kulinarischen Angeboten und Waren zum Verkauf. Die Marquartsteiner Vereine und Organisationen wie zum Beispiel der TSV, der Kindergarten St. Veit oder die Freiwillige Feuerwehr sorgten mit Schmankerln von Steaksemmeln über Langosch und Bosna bis zu süßen Köstlichkeiten aller Art für das leibliche Wohl der Besucher.

Große Mühe hatten sich die Vereine gegeben, die Verkaufsstände und ihre Umgebung festlich zu schmücken. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, an Stehtischen oder am knisternden Feuer bei Glühwein oder Kinderpunsch, Freunde zu treffen und Bekanntschaften aufzufrischen. An den gemütlichen Holzbuden wurde eine Menge schöner, vielfach handgefertigter Artikel aus Kunsthandwerk und Kunstgewerbe angeboten. Große Aufmerksamkeit erregte auch ein Drechsler, der seine traditionelle Handwerkskunst demonstrierte. Viel Selbstgemachtes gab es zum Beispiel an den Ständen der Diakonie oder des Pädagogischen Zentrums Niedernfels, aber auch die geschmückten Adventskränze der Ministranten fanden reißenden Absatz.

Ein großes Programm war auch für die Kinder geboten: Im gemütlichen Märchenzelt konnten sie Geschichten lauschen oder beim Gartenbauverein im Vereinsstadel unter Anleitung selbst Plätzchen backen. Große Aufmerksamkeit erregte auch eine verwunschene Eisenbahn-Winterlandschaft der Eisenbahn-Modellbaugruppe Achental in einer der Hütten. Im Rathaus konnte während des Markts auch der original, bis ins letzte Detail nachgebaute, ehemalige Bahnhof von Marquartstein bewundert werden.

Am Musikpavillon unterhielten stündlich wechselnde Musikgruppen aus dem Ort oder der näheren Umgebung. Mit schönen, besinnlichen Klängen versetzten zum Beispiel die Marquartsteiner Weisenbläser, die Achentaler Holzblechblosn, die Alphornbläser oder der katholische Kirchenchor die Besucher in vorweihnachtliche Stimmung. Etwa die Hälfte der Musikanten waren Jugendliche und Kinder, die mit ihrem Auftritt die Möglichkeit bekamen, in der Öffentlichkeit zu spielen.

»Bei diesem Adventsgarten haben wir wieder gemerkt, dass der neue Standort und das neue Konzept des vorweihnachtlichen Markts in Marquartstein voll aufgegangen ist«, zog zweite Bürgermeisterin Claudia Kraus ein sehr positives Resümee. gi