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Zahl der Blutspenden leicht gestiegen

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Mit  nur  einer  Blutspende  kann  bis  zu  drei  schwerkranken  Patienten  geholfen  werden.  Und entgegen anderslautender Gerüchte ist eine Blutspende weder gefährlich noch sonderlich unangenehm. (Foto: BRK Traunstein)

Traunstein – Blut kann trotz allem wissenschaftlichem Fortschritte noch nicht künstlich hergestellt werden. Viele Patienten sind daher auf eine zuverlässige Versorgung mit Spenderblut angewiesen. Der Kreisverband Traunstein des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) organisiert jedes Jahr über 100 Blutspendetermine im Landkreis Traunstein, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. Für 2016 fiel die Bilanz des Blutspendedienstes (BSD) in der Region positiv aus.


»Im Vergleich zu 2015 konnten wir im Jahr 2016 rund 4,2 Prozent mehr Blutspenden verzeichnen«, berichtet Judith Erlacher vom BRK-Kreisverband Traunstein. Insgesamt wurden im Landkreis Traunstein im letzten Jahr 10 868 Blutspenden für in Not geratene Mitmenschen geleistet. Das bedeutet, dass zu jedem der 107 Termine im Schnitt mehr als 100 spendewillige Personen erschienen. Mit durchschnittlich 132 Spendern waren die Blutspendetermine in der Stadt Traunstein am besten besucht, dahinter folgten die Gemeinden Obing (130) und Tacherting (120).

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Zu dem deutlichen Zuwachs bei den Gesamtspenden beigetragen haben dürften zum einen die große Spendebereitschaft nach dem schweren Zugunglück von Bad Aibling und zum anderen die dringenden Appelle zum Blutspenden aufgrund eines akuten Engpasses im BRK-Blutkonservenlager im Spätsommer.

»Neben den vielen treuen Spendern haben 2016 auch viele Menschen zum ersten Mal Blut gespendet. Das freut uns besonders, weil jüngere Spender aufgrund demografischen demographischen Entwicklung immer wichtiger werden«, betont Erlacher. 936 Erstspender im Jahr 2016 bedeuten einen kräftigen Zuwachs von fast einem Viertel gegenüber dem Vorjahr. Die meisten Erstspender erschienen im Schnitt bei den Blutspendeterminen in Übersee (15), gefolgt von Traunreut und Ruhpolding (je 13). fb