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»Wunderding – Schmetterling«

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Einblick in die Welt der Schmetterlinge gibt die Sonderausstellung »Wunderding – Schmetterling« im Siegsdorfer Naturkunde- und Mammutmuseum.

Siegsdorf – Die »Macher« des Siegsdorfer Naturkunde- und Mammutmuseums haben wieder eine interessante und sehenswerte Sonderausstellung auf die Beine gestellt: »Wunderding – Schmetterling«


Bis Ende Februar 2016 ist im Museumskeller die bereits im Jahr 2000 gezeigte Ausstellung über das geheimnisvolle Leben der Schmetterlinge zu sehen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf den einheimischen Arten und ihren Lebensräumen. Ein Teil der Darstellungen widmet sich den Lebensstrategien der bunten Insekten, die mit ihrer Farbenpracht und der unglaublichen Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Lebensbedingungen faszinieren. Ein wichtiges Anliegen ist dabei, darauf hinzuweisen, dass zum Schutz der Schmetterlinge auch der Schutz ihrer Lebensräume gehört. Im Zentrum des Ausstellungsraumes ist ein »Vivarium«, also ein Schmetterlingsgehege, entstanden, in dem während des gesamten Jahres die Entwicklungsstadien Raupe – Verpuppung – Schmetterling beobachtet werden können. Die Nahrungsquellen, also ihr direkter Lebensraum werden ebenso dargestellt wie die besondere ökologische Bedeutung der »Schuppenflügler«, die auf Grund ihrer Ansprüche an ein intaktes Umfeld von den Wissenschaftlern gerne auch als »Bio-Indikatoren« genutzt werden.

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Die in der Siegsdorfer Ausstellung gezeigten Schmetterlingspräparate stammen aus bereits bestehenden Sammlungen und die lebenden Insekten im Vivarium ausschließlich aus Nachzüchtungen. Es werden keine frischen Wildfänge benötigt.

Bürgermeister Thomas Kamm und Dr. Winfried Werner, der Vertreter der Bayerischen Staatssammlung für Paläontologie und Geologie in München, zeigten sich bei der Ausstellungseröffnung erfreut über die sehr gut gelungene Ausstellung und lobten die Kreativität der »Macher« um Dr. Robert Darga. Auf Grund größerer Umstrukturierungsarbeiten in München sei derzeit keine intensivere Zusammenarbeit in Form von Ausstellungen möglich, beteuerte Dr. Werner. Siegsdorf gehöre nach seinen Worten mit etwa 50 000 Besuchern jährlich aber weiterhin zur absoluten Spitze unter den Naturkundlichen Museen Bayerns.

Als besondere Einführung in die Sonderausstellung hatten Vivariums- und Sammlungspfleger Ernst Fernsebner und Bernhard Beaury einen Vortrag über das Leben und die Lebensräume der heimischen Schmetterlinge mitgebracht, der neben unglaublich beeindruckenden Bildern auch für viele Gäste völlig neue Einblicke in Gärten, Wälder und Wiesen der nächsten Heimat eröffnete.

Das Naturkunde- und Mammut-Museum Siegsdorf mit der Sonderausstellung »Wunderding – Schmetterling ist ab sofort bis Allerheiligen täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Auch der Steinzeitgarten hinter dem Museum und das »Feilhaus« mit der Dombrowski-Ausstellung im Obergeschoß und dem »Christkindl-Museum« im Dachgeschoß sind zu gleichen Zeiten zugänglich. FK