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Wonneberg ist so gut wie schuldenfrei

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Wonneberg – Die Gemeinde Wonneberg ist fast schuldenfrei. »Wir nähern uns dem Nullstand«, betonte Bernhard Kraus, Kämmerer der Verwaltungsgemeinschaft, bei der Vorstellung des Rechenschaftsberichts für das Haushaltsjahr 2014 anlässlich der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Zum Jahresende 2014 betrug der Schuldenstand noch 138 120 Euro. »Ende diesen, spätestens Mitte kommenden Jahres sind die Altschulden abgetragen«, erläuterte Kraus.


Auch sonst bewegte sich der Haushalt 2014 durchwegs im grünen Bereich, so der Finanzexperte. Die Steuereinnahmen, allen voran die Gewerbesteuer, sind deutlich höher ausgefallen als im Planungsansatz kalkuliert. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt belief sich auf 151 000 Euro.

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Als besonders erfreulich wertete Kraus, dass die Gemeindeverbindungsstraße von St. Leonhard nach Töfenreut fertiggestellt werden konnte, ohne dass ein Darlehen aufgenommen werden musste. Stattdessen wurden komplett die Rücklagen aufgebraucht. »Aber das ist ein ganz normaler wirtschaftlicher Vorgang. Bevor man sich für eine Fremdfinanzierung entscheidet, greift man zunächst die Rücklagen an«, bekräftigte der Kämmerer.

Auch die örtlichen Rechnungsprüfer, Zweiter Bürgermeister Peter Wolff, Tina Poller und Karl Glaner, hatten keinerlei Einwände gegenüber der Jahresrechnung 2014. Sie regten lediglich an, bei gemeindlichen Anschaffungen künftig verstärkt auf Regionalität zu achten und zu überprüfen, ob die Beleuchtung des Leonharder Kirchturms effizienter gestaltet werden könne.

Obwohl im aktuellen Haushalt erst für Ende 2015 vorgesehen, soll der Feuerwehr Wonneberg bereits jetzt der Kauf von vier neuen Atemschutzgeräten ermöglicht werden. »Das nächste Wartungsintervall steht bevor. Unsere alten Geräte sind in die Jahre gekommen und entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Auch die Versorgung mit Ersatzteilen wird immer schwieriger«, erläuterte Kommandant Andreas Abstreiter den Gremiumsmitgliedern, die sich einstimmig dafür aussprachen, die Anschaffung vorzuziehen. Die Kosten belaufen sich auf maximal 6000 Euro.

Ebenfalls ohne Diskussion und Gegenstimme genehmigte der Gemeinderat Wonneberg ferner der »Katholischen Dorfhelferinnen & Betriebshelfer in Bayern GmbH« einen Zuschuss von 150 Euro.  Das entspricht einen Anteil von zehn Cent pro  Einwohner. »Die Dorfhelferinnen und Betriebshelfer sind eine gute und wichtige Einrichtung, die es auf jeden Fall zu unterstützen gilt, betonte Bürgermeister Martin Fenninger. mia