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Wohnhäusern für Hotel-Bedienstete zugestimmt

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Reit im Winkl. Geändert werden soll der Bebauungsplan am Steinbachweg. Dort sollen zwei Wohnhäuser für die Bediensteten des Vier-Sterne Hotels »Gut Steinbach« entstehen. Einen neuen Standort soll der Mobilfunk-Mast erhalten, der ursprünglich im Gebiet um die Nattersbergalm geplant war: Jetzt soll der 25 Meter hohe Mast auf dem Sondersberg stehen. Dies sind zwei Anträge, mit denen sich der Gemeinderat in der letzten Sitzung des Jahres zu befassen hatte. Dabei gab Bürgermeister Josef Heigenhauser aber auch einen kurzen Rückblick auf Ereignisse am Ort, die von besonderer Bedeutung für Reit im Winkl waren.


Um zwei Häuser mit je neun Wohnungen für die Bediensteten des Hotels »Gut Steinbach« bauen zu können, muss am Steinbachweg der Bebauungsplan geändert werden. Hierzu lag bereits im April ein Gesuch vor, wobei die beiden Häuser jetzt in ihrer Größe geändert wurden: So sollen beide Gebäude jetzt um einen halben Meter höher werden, die seitliche Wandhöhe beträgt also 7,5 Meter, statt sechs Wohnungen sind je neun vorgesehen, schließlich wurde die überbaute Grundfläche geringfügig auf 230 Quadratmeter vergrößert.

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Loipenbreite maximal bei fünf Metern

Der Gemeinderat legte in seiner Diskussion Wert darauf, dass die Wohnungen ausschließlich für Hotelbedienstete zur Verfügung gestellt werden dürften. Nachdem im Umgriff die Langlaufloipe vorbeiführt, drängte Michael Neumaier (Freie Wähler) darauf, in dem Bebauungsplan zu fixieren, dass darin eine Loipenbreite von fünf Metern einzuhalten sei.

Mit diesen Ergänzungen stimmten die Räte einstimmig zugunsten der Plangenehmigung, also soll aus der derzeitigen landwirtschaftlichen Fläche Bauland werden. Ob es tatsächlich dazu kommt, wird jedoch erst die Behördenbeteiligung und die der Beschluss der Genehmigungsbehörden ergeben.

In ein Wohn- und Geschäftshaus umgewandelt werden soll in Entfelden die Gaststätte »Blaserwirt« (wir berichteten). Nach dem Willen einer Wohnbau GmbH sollen dort künftig die »Winklmoos Residenzen« entstehen. Um für das Immobilienprojekt zu werben, möchte der Bauwerber zwei fast sechs Quadratmeter große Werbetafeln anbringen, eine davon östlich, die zweite westlich des Objekts. Martin Wilhelm plädierte dafür, beide Tafeln zu genehmigen, da die Aufstellung bis Ende April 2014 befristet sei. Die östliche Tafel fand die Mehrheit im Gemeinderat jedoch problematisch, weil möglicherweise die Verkehrsteilnehmer auf der unmittelbar vorbeiführenden Bundesstraße 305 irritiert werden könnten. Aufgestellt werden darf jetzt also nur die westlich gelegene Infotafel.

Einen 25 Meter hohen Mobilfunk-Masten für den digitalen Behördenfunk wollte die »Abel Mobilfunk GmbH« unweit der Nattersbergalm bei Seegatterl aufstellen. Dort hatte man ersten Aussagen zufolge einen idealen Standort gefunden: Man könne Reit im Winkl problemlos erreichen, aber auch das Tal in Richtung Ruhpolding bestens versorgen. Jetzt stellte sich heraus, dass die Verbindung nach Salzburg und Tirol nicht ideal sei, also wurde eine Standortänderung beantragt.

Mast von der Winklmoosalm aus kaum erkennbar

Der Mast soll jetzt auf dem Sonderberg stehen im Bereich der Trasse der Gondelseilbahn vor Winklmoos. Er sei, so wurde in der Gemeinderatssitzung deutlich, von der Winklmoosalm her kaum erkennbar, zudem könne der Standort über Forststraßen angefahren werden. Die Räte hatten keine Einwände und votierten einstimmig zugunsten des neuen Standortes. ost