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»Wir sind im Kosten- und im Zeitrahmen«

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So sieht die generalsanierte und erweiterte Turnhalle derzeit von außen aus. Bis zum Schuljahresbeginn im September wird sie fertig sein. (Foto: Mergenthal)

Teisendorf – »Die Fortschritte sind deutlich erkennbar«, zeigte sich zweiter Bürgermeister Norbert Schader erfreut.


In Begleitung von Architekt Bernhard Putzhammer und Bauleiter Michael Schmidt besichtigte der Bau- und Umweltausschuss des Markts Teisendorf vor Sitzungsbeginn die Turnhallen-Baustelle und die Sprunganlage an der Grundstücksgrenze zum Seniorenheim. Das Gremium kam überein, die Sprunganlage mit möglichst geringen Mitteln zu sanieren.

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Nach Möglichkeit sollen diese Arbeiten der gemeindliche Bauhof übernehmen. Der Anlauf wird entsprechend der Situierung der geplanten neuen Parkplätze verkürzt. Die Sprunggrube soll nicht verlegt werden.

In der Halle konnten sich die Ausschussmitglieder und interessierte Gemeinderäte sowie die Vertreter der Bauverwaltung davon überzeugen, dass das Hallendach fertiggestellt ist. Die Unterkonstruktion für die Sportgeräte ist montiert. Es muss nur noch die Akustikdecke installiert werden. Auf der Empore laufen diese Arbeiten bereits. Ab 29. Mai wird in der Halle die umlaufende Prallwand, die auch zur Lärmdämmung beiträgt, eingebaut, und es werden Akustiksegel aufgehängt. Derzeit sind der Fliesenleger und die Trockenbauer am Werk. Die Umkleidekabinen werden in vier verschiedenen Farben – orange, gelb, grün und blau – gefliest. Auch der Aufzug ist bereits eingebaut. Nächste Woche wird die Strom-Hauptleitung installiert und innerhalb von 14  Tagen die Stromversorgung der Halle aufgebaut, an die dann auch der Aufzug angeschlossen wird.

Der Ausschuss sprach sich dafür aus, auf der Empore an der östlichen Wand der Lüftungszentrale eine zusätzliche Dreier-Streckdose mit 220 Volt zu installieren. Putzhammer wird dies an die Elektroplaner weiterleiten. Die Lüftungsanlage, die über die Empore läuft, wird noch mit einer Holzkonstruktion verkleidet.

Laut Architekt sind 98,5 Prozent der Aufträge vergeben, sodass die Gemeinde unberührt von den derzeit anziehenden Preisen in der Baubranche bleibt. »Wir sind im Kosten- und im Zeitrahmen«, berichtete Putzhammer. Mit den Arbeiten an den Außenanlagen kann in etwa vier Wochen begonnen werden.

Besichtigt wurden auch der künftige Boulderraum, der spätere Musiktherapie-Raum und der Mehrzweckraum, wo sich die Gemeinderäte sehr beeindruckt von der nun in neuem Glanz erstrahlenden sanierten Betondecke zeigten. vm

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