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Gemeinden im Achental setzen auf sanften Tourismus und bauen ein Netz an Ladestationen für E-Mobilität auf.


Dieses Jahr wurde der Grundstein für die Elektromobilität im Achental durch den Gesamtvorstand des Ökomodells Achental gelegt. Der Ausbau der E-Mobilität soll durch das Ökomodell Achental e.V. stärker forciert und in Zusammenarbeit mit den Gaststätten, Verbänden und Gemeinden ein breites Angebot an Elektro-Ladestationen zum Aufladen von Elektro-Fahrrädern und Elektroautos im Achental geschaffen werden. Die Gemeinden Reit im Winkl, Unterwössen, Schleching und Marquartstein haben nun eine Ladestelle für E-Bikes oder für E-Autos ausgewiesen. An der Tourist-Information oder beim Rathaus können ab sofort Fahrräder oder Autos aufgeladen werden. „Wir freuen uns sehr, dass die Gemeinden diese Vorbildfunktion wahrnehmen und einen wichtigen Impuls für die Region setzen“, so Regionalmanager Robert Wojcik, „ein rascher Ausbau funktioniert aber nur, wenn alle mitmachen.“ Die Ausweisung einer Ladestelle ist tatsächlich kinderleicht. Bestehende 230V Haushaltsanschlüsse können für Fahrräder sofort genutzt werden. Bei PKWs sollte noch eine Sicherung in den Stromkreis zwischengeschalten werden. „Besonders das Angebot für die Gäste in der Region auszubauen liegt uns sehr am Herzen“, stellt ILE-Managerin Stephanie Hennes klar. Und tatsächlich steigen die Zahlen der Touristen mit E-Bikes in unserer Region. Schon jetzt sind laut ZIV (Zweirad-Industrie-Verband) mehr als 1,3 Millionen E-Bikes auf Deutschlands Straßen unterwegs. Nach und nach erkennen einige Gewerbetreibende in der Region dieses Potential und weisen E-Ladestellen aus. Dies bewirkt, dass die Gäste länger am Ort verweilen und die touristischen sowie gastronomischen Angebote im Achental nutzen können. Ziel ist es, dass von der Winkelmoosalm bis zum Chiemsee ein lückenloses Netz von Ladestationen entsteht, welches den Touristen und der Region zu Gute kommt. Unterstützt wird der Ausbau der E-Mobilität auch durch das Landratsamt Traunstein und den Chiemgau Tourismus. Hierfür wurde ein Logo mit besonderem Wiedererkennungsmerkmal gestaltet, welches flächendeckend im Landkreis Traunstein installiert wird. Das Ökomodell Achental hat die Gunst der Stunde genutzt und den Start frühzeitig begonnen. „Wir sind im Landkreis eine Vorbildregion und möchten dies auch bleiben. Das liegt wohl daran, dass die Gemeinden im Achental sich sehr für die Region engagieren“, sagt Wolfgang Wimmer, Geschäftsführer des Ökomodells Achental.

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Aufgrund des Ausbaus der E-Mobilität entsteht aber nicht nur ein touristischer Mehrwert, sondern auch eine Weiterentwicklung der regionalen Infrastruktur. Besonders in ländlichen Regionen ist Mobilität für die Bevölkerung sehr wichtig und was liegt näher als die Alternative einer umweltfreundlichen Fortbewegung in unseren schönen bayerischen Alpen. Die Installation und Ausweisung von Ladestationen bedeutet, dass die Vision einer klimafreundlichen Mobilität im Achental Wirklichkeit werden kann. Das bestehende Infrastrukturnetz wird also erweitert und die Lebensqualität in der Region gesteigert. Durch den Ausbau eines Netzes mit Ladestationen, Einsatz von E-Mobilität und einer Ausweisung der Stationen über Internetportale und Karten wird für Gäste wie Einheimische ein positiver Akzent für die ganze Region gesetzt. Die Ladestationen können bald auf den Webseiten des Chiemgau Tourismus, der Gemeinden, des Ökomodell Achental und unter www.lemnet.org eingesehen werden. Zudem wurden verschiedene Angebote für den Innen- und Außenbereich entwickelt. Für Gewerbetreibende gibt es Sonderkonditionen bei namhaften Firmen für Elektrotankstellen. Interessenten können sich bei ihrer Gemeinde oder in der Geschäftsstelle des Ökomodells Achental melden, Telefon 08649/986655. 

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