weather-image
22°

»Wir haben uns sehr gut verkauft«

0.0
0.0

Inzell. Rudi Heitauer (CSU) erkundigte sich in der Gemeinderatssitzung am Montagabend nach dem Besuch von Angela Merkel in Inzell. Bürgermeister Egger war angetan vom Auftritt der Bundeskanzlerin und der ganzen Abwicklung in der Max-Aicher-Arena. »Wir Inzeller haben uns sehr gut verkauft bei dieser Veranstaltung und Werbung für den Ort betrieben.« In Zukunft könnten durchaus auch Firmenveranstaltungen in der Max-Aicher-Arena stattfinden, sagte Egger.


Das Eishockeyfeld sei sozusagen der Plenarsaal gewesen und auf der südlichen Seite war die Bestuhlung mit der Verpflegung. »Auch am Samstag war in der Sporthalle mit dem Bayerischen Abend der Jungen Union alles sehr professionell aufgezogen«, so das Gemeindeoberhaupt.

Anzeige

Gerhard Steinbacher, der Geschäftsführer der Inzeller Touristik GmbH, berichtete, dass ein Großteil der Teilnehmer in Inzell übernachtet hätte. In der Nebensaison würde eine solche Großveranstaltung kein Problem darstellen. In der Hauptsaison müssten die Gäste im Umfeld von 15 bis 20 Kilometern untergebracht werden.

Peter Holzner (Bürger für Inzell) fragte nach den Kosten, die für die Gemeinde bei diesem Großereignis entstanden sind. Bürgermeister Egger sagte, dass die Gesamtabrechnung noch nicht fertig sei. »Doch das Ganze sieht sehr vernünftig aus, weil gut kalkuliert wurde«. Die Heizmenge an Pellets sei nicht übermäßig groß gewesen und alles sei im Rahmen geblieben.

2. Bürgermeister Richard Hütter lobte die rührige Arbeit und den Einsatz der »Klimawerkler« in Inzell im Rahmen der Energiewoche, die noch bis zum morgigen Donnerstag andauert. An diesem Tag findet im Inzeller Rathaus um 20 Uhr abschließend ein Vortrag von Michael Lengersdorff über die Energiewende statt mit anschließender Diskussion, die von Birgit Seeholzer moderiert wird.

Stefan Steinbacher (Junge Liste Inzell) monierte, dass wegen der Sperre der Bundesstraße von Inzell nach Ruhpolding (Bereich Froschsee) viele Autos den Weg über den Kessel nehmen, auch der RVO-Bus und größere Fahrzeuge. Dadurch seien Schäden an der Straße und an den anliegenden Grundstücken entstanden. »Wer kommt für diese auf?«, wollte Steinbacher wissen. Bürgermeister Egger wird dahin gehend Gespräche mit dem Staatlichen Bauamt führen. hw