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»Wildboy« war der Star des Zuchtviehmarkts

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Aufzüchter Bernhard Entfellner aus Gröben mit dem Zuchtstier »Wildboy« und Züchter Herbert Schuhbeck aus Tettenmoos.

Traunstein. Den teuersten Stier des Zuchtviehmarktes im Februar züchtete Herbert Schuhbeck aus Tettenmoos, Gemeinde Grabenstätt. Der »Wildwest«-Sohn »Wildboy« aus einer »Mandela«-Tochter wechselte für 12 500 Euro in den Besamungseinsatz nach Neustadt an der Aisch. Neben dem Spitzenstier wurde noch ein »Rawalf«-Sohn für 7300 Euro von CRV Deutschland erworben. Er kommt aus dem Zuchtbetrieb Ferdinand Huber aus Strass, Gemeinde Ainring.


Der durchschnittliche Preis für Jungkühe mit 1732 Euro ist zu den Vormonaten etwas zurückgegangen. Hauptgrund war, dass die Milchleistung der Vormonate nicht erreicht wurde und einige im Exterieur schwächere Tiere als in den Vormonaten dabei waren. Die zwei Zweitkalbskühe wurden für im Mittel 1895 Euro verkauft. Bei einem flotten Marktverlauf wurden 79 Zuchttiere abgesetzt. Von den angebotenen Zuchtstieren gehen zwei in Besamungseinsatz. Die Preisspanne für Natursprungstiere betrug 1620 Euro bis 2180 Euro.

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Ein Kaufauftrag eines westdeutschen Händlers belebte die Nachfrage. Letztlich wurden 13 Jungkühe für diesen Abnehmer gekauft. Den Spitzenpreis mit je 2180 Euro erzielten die zwei vorgezogenen Jungkühe. Züchter dieser »Round up«- beziehungsweise »Huascaran«-Tochter sind Georg Schöndorfer aus Piding und Christian Resch aus Abtsdorf. Insgesamt wurden 6 Jungkühe für mehr als 2000 Euro verkauft.

Neben den 23 Zuchttieren im eigenen Gebiet wurden 27 Zuchttiere an bayerische Abnehmer versteigert. Die nächsten Markttermine sind der 20. Februar für Kälber, sowie der 14. März für Großvieh.