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Wieder Probleme mit Zeugen

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Stark angetrunken waren die »Mitwirkenden« einer Schlägerei am frühen Morgen des 17.  November 2012 in einer Diskothek in Traunreut. Zwei 20 und 29 Jahre alte Männer verurteilte das Amtsgericht Traunstein wegen vierfacher gefährlicher sowie wegen vorsätzlicher Körperverletzung im Frühjahr zu dreieinhalb Jahren Jugendstrafe beziehungsweise neun Monaten Erwachsenenstrafe mit Bewährung. Zurzeit untersucht die Jugendkammer am Landgericht Traunstein die Vorfälle in und vor der Diskothek erneut, hatte doch Staatsanwalt Christian Sattelberger die Jugendstrafe per Berufung angefochten. Recht weit kam die Kammer unter Vorsitz von Richter Stefan Barthel auch am zweiten Verhandlungstag nicht. Wie bereits bei Prozessauftakt gab es Probleme, die geplanten Zeugen anzuhören. Wiederum wollten oder konnten mehrere Zeugen nicht erscheinen. Die Verhandlung wird am Dienstag, 17. September, um 9 Uhr fortgesetzt.


Drei Männer hatten bei der Schlägerei zum unangenehmen Abschluss einer Geburtstagsfeier mehr oder weniger schmerzhafte Verletzungen davon getragen. Die Erinnerungen von bisher schon vernommenen Zeugen waren nicht sehr konkret. Daran war vor allem der starke Alkoholkonsum der Beteiligten Schuld. Der einschlägig vorbestrafte 20-Jährige, dem Verteidiger Wolfgang Stinglwagner aus Altötting zur Seite steht, präsentierte sich in dem Prozess selbst als »Opfer« und behauptete, unschuldig zu sein. Er habe an jenem Abend keinen Alkohol konsumiert, sei nicht verbal aggressiv geworden und habe auch nicht mit Fäusten zugeschlagen. kd

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