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»Wie kann man das überleben?«

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Wie es ist, wenn viele Menschen in einem kleinen Schlauchboot sitzen, das konnten die 17 Drittklässler selbst erleben. (Foto: Jamm)

Surberg – Mit der beschwerlichen Flucht aus Syrien nach Europa beschäftigten sich 61 Surberger Grundschüler im Rahmen eines Vorlesenachmittags. Mitglieder des Fördervereins sowie des Elternbeirats hatten Passagen aus dem Buch »Bestimmt wird alles gut« von Kirsten Boie vorgetragen, das auf sehr mitfühlende Weise die Geschichte der Flüchtlingskinder Rahaf und Hassan aufgreift.


Es ist ein aktuelles und brisantes Thema, das die Schüler sichtlich bewegte, denn gebannt folgten sie der Geschichte, lauschten interessiert den Antworten auf zahlreiche Fragen und erzählten, was sie selbst in den Nachrichten erfahren oder bei ihren Begegnungen mit geflüchteten Menschen erlebt haben.

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Als besonders beeindruckend empfanden die Surberger Schüler, dass die Kinder Rahaf und Hassan mit 300 Menschen unter schlimmen Bedingungen das Mittelmeer überquert haben. »Alle in einem Boot! Wie kann man das überleben?« fragte beispielsweise eine Schülerin. Einen kleinen Eindruck, wie eng es auf den Flüchtlingsbooten ist, bekamen die 17 Schüler der dritten Klassen, die sich in ein Schlauchboot für sechs Personen drängen sollten. Das war zunächst lustig, aber dann wurde den Kindern klar: »Es ist viel zu eng. So sind die Flüchtlinge viele Tage unterwegs? Das ist ja richtig gefährlich. Sind wir nicht zu schwer für das kleine Boot?« fb