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»Wie es uns gefällt«

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Pippi Langstrumpf (Leann Crnkovic) und die Hexe (Magdalena Maurer) tauschen sich aus. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Die Projektklasse 7/8 der Montessori-Schule Grassau sorgte mit ihrem humorvollen Theaterstück »Wie es uns gefällt« in der Theater-Strickerei Grabenstätt für gute Laune – und das gleich dreimal. Bei der zweiten Vorstellung las die 25-jährige Autorin Ronja von Rönne, die das Stück mit Michael Wolf schrieb und als deutscher Nachwuchsstar in der literarischen Szene gilt, aus ihrem Buch »Heute ist leider schlecht: Beschwerden ans Leben«.


Zum Inhalt: Der Schriftsteller Umberto, beeindruckend dargestellt von Tonio Weber, leidet an einer Schreibblockade, doch als wäre das nicht schlimm genug, verwüstet auch noch der leibhaftige Räuber Hotzenplotz (Lionel Jakob) sein Büro und stiehlt seine geliebten Bücher. Aus dem Chaos tauchen plötzlich die stets gut gelaunte Pippi Langstrumpf (Leann Crnkovic), zwei Hannah Montanas/Miley Cyrus (Ann-Christin Gnadl und Stella Hain) sowie Privatdetektiv Sherlock Holmes (Valentin Stahler) auf und können es nicht fassen, dass ihre Geschichten gestohlen wurden. Aus Angst vor einer ungewissen Zukunft und einer tiefen Sinn- und Lebenskrise machen sie sich auf die Suche nach dem skrupellosen Dieb und erleben dabei abenteuerliche Begegnungen mit einer Hexe (Magdalena Maurer) und dem Vampir Vlad von Dunkelblatt (Stella Hain).

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Nach und nach wird den literarischen Figuren aber klar, dass sie gar nicht zurück in ihr altes Leben müssen, um glücklich zu sein, und sie sich auch anderweitig verwirklichen können – ganz zur Freude von Umberto, der sich davon inspirieren lässt und seine Freude am kreativen Schreiben wiederentdeckt.

Für Lacher zwischendurch sorgte Ludwig Forkl, der als James Bond alles im Blick und im Griff hatte und mit dieser Leistung durchaus Ansprüche auf die Nachfolge von Bond-Darsteller Daniel Craig anmelden kann. Für die Technik war David Appel zuständig.

Lehrerin und Regisseurin Susanne Fischer war hin und weg von den Darbietungen ihrer Schüler und bedankte sich bei der »guten Fee im Hintergrund«, ihrer Assistentin Marietta Michel, und beim Theater-Strickerei-Team um Doris Biller. »Sie haben es uns ermöglicht, hier zu proben und zu spielen und uns super unterstützt, bei den Kostümen, den Requisiten und vielem mehr.« mmü