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»Wichtige Aufgabe für Umwelt und Umweltschutz«

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Die Kläranlage des Abwasserzweckverbands arbeitet sehr gut und trägt damit wesentlich zum Umweltschutz bei. (Foto: T. Eder)

Grassau – »Ihr übernehmt eine wichtige Aufgabe für Umwelt und Umweltschutz und dies zur vollsten Zufriedenheit«, betonte der Vorsitzende des Abwasserzweckverbands Achental, Rudi Jantke, bei der Verbandsversammlung. Erfreulich war auch der vorgelegte Haushaltplan, nach dem der Schuldenstand weiter sinkt und keine Kredite notwendig werden.


Lob bekamen nicht nur die sechs Mitarbeiter in der Verbandskläranlage, sondern auch der Geschäftsführer Mathias Bauhofer, der einen schlüssigen Haushaltsplan-Entwurf unterbreitete. Rudi Jantke widmete sich zunächst dem Haushalt 2016, der von umfangreichen Reparaturen geprägt war. Dennoch konnten dem Vermögenshaushalt 87 000 Euro zugeführt werden. Die Rücklagen betragen 248 000 Euro und der Schuldenstand zum Ende des Jahres 2016 rund 72 000 Euro. Der Verwaltungshaushalt umfasst 820 000 Euro und der Vermögenshaushalt 115 000 Euro.

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Im Haushaltsplan 2017 wurden im Verwaltungshaushalt Einnahmen wie Ausgaben von 862 000 Euro und im Vermögenshaushalt 125 000 Euro angesetzt. Die Betriebs- und Verwaltungsumlage steigt im Vergleich zum Vorjahr um 22 500 Euro auf 810 800 Euro an. Eingerechnet wurden die erhöhten Personalkosten bedingt durch tarifliche Erhöhung und Höhergruppierungen. Auch die Kosten für die Begutachtung und Sanierung des Verbandssammlers sind eingerechnet. Gleichwohl aufgenommen wurde die Umstellung der Klärschlammentsorgung auf eine thermische Verwertung in Rohrdorf. Diese Posten bedingen den etwas höheren Verwaltungshaushalt in 2017 mit 862 000 im Vergleich zu 2016 mit 820 000 Euro.

Im Vermögenshaushalt mit 125 000 Euro wurden die Erneuerung der Betriebswasserdruckerhöhungsanlage und eine neue Klärschlammzentrifugensteuerung mit 95 000 Euro aufgenommen. Zudem werden ein neuer Aufsitzrasenmäher für 10 000 Euro, ein neuer Druckluftkompressor für 10 000 Euro sowie ein Räumschild für den Radlader für 7000 Euro angeschafft.

Erfreulich sei, dass die Verschuldung weiter sinkt. Waren es zu Beginn des vergangenen Jahres noch 84 000 Euro, so konnten die Schulden bis Jahresende auf 72 000 Euro reduziert werden. Ende 2017 wird der Schuldenstand wohl auf 59 000 Euro sinken. Gleichzeitig erhöht sich der Rücklagenstand um 88 000 Euro, die aus dem Verwaltungshaushalt zugeführt werden, auf 248 000 Euro. Die Mindestrücklage von 12 000 Euro wird, auch nach der Entnahme von 95 000 Euro für Reparaturen, und verbleibenden 152 000 Euro leicht erreicht.

Einstimmig genehmigten die Mitglieder den Haushaltplan. Finanziert wird die Verbandskläranlage durch Umlagen der fünf Mitgliedsgemeinden Grassau, Marquartstein, Unterwössen, Schleching und Staudach-Egerndach. Diese Umlagen berechnen sich aus Zahl der Einwohner und der Abwassereinleitungsmenge. tb