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Wetterglück, sechs Bands und Fans aus England

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Barfuß auf die Bühne ging es bei den hochsommerlichen Temperaturen für die Musiker von »Gold Faces«, einer Nachwuchsband aus der Region. Weitere Bilder vom Festival finden Sie auf unserer Internetseite unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos. (Foto: Müller)

Chieming. Aus der ganzen Region strömten die Besucher zum 2. »Seewärts Festival« der Chieminger Wasserwacht, um sich mit feinster Musik in familiärer, gemütlicher Atmosphäre verwöhnen zu lassen. Einige weibliche Fans reisten sogar extra aus England ans Chiemsee-Ostufer, um den Mitgliedern der britischen Folk-Band »Young Rebel Set« zu später Stunde ganz nah zu sein.


Nach der gelungenen Premiere im Vorjahr hatten sich die Wasserwachtler und ihre Helfer im Vorfeld ganz besonders ins Zeug gelegt, um ihren Gästen ein unvergessliches Erlebnis zu bereiten. Es sollte sich auszahlen, denn »mit dem Wetter haben wir sauberes Glück gehabt und wenn die Besucher zufrieden sind, dann sind wir es auch«, freute sich Benedikt Speckbacher am Ende des zweitägigen Festprogramms, das am Vortag mit der Beachparty eröffnet worden war.

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Auch für das diesjährige Bandprogramm beim »Seewärts Festival« konnten wieder hochkarätige Künstler der verschiedensten Musikrichtungen gewonnen werden. Von Elektropop über Disco-Pop-Punk im Sinne der Neuen Deutschen Welle und britischem Indie-Rock bis hin zu Folk und Blues war alles dabei. Den passenden Auftakt machte die ambitionierte Münchner Band »Blind Freddy«, die es beim diesjährigen »Newcomer Contest Bayern« in die Finalrunde geschafft hatte. Anschließend folgte der stimmungsvolle Auftritt der heimischen Band »Gold Faces« um Michi Rieder (Gesang/Gitarre), Steffi Brückner (Gesang/E-Gitarre/Percussion) und Felix Kunz (Drums). Damit wurde auch einer Nachwuchsband aus der Region die Chance gegeben, sich einem breiten Publikum zu präsentieren.

»Die Supersieger« wurden anschließend zwar als Band aus München angekündigt, doch auch diese beiden Mitglieder verfügten über südostbayerische Wurzeln. Einen bleibenden Eindruck hinterließ auch die Hamburger Band »Fuck Art, let´s dance!«, die mit ihren heftigen elektronischen Beats auf der Bühne begeisterten.

Nachdem es »I Heart Sharks« vorbehalten war, echten Britpop mit Berliner Electronica »dreckig und leidenschaftlich« zu verführen, durften die Englisch-Boys von »Young Rebel Set« um Sänger Matt Chipchase ihre Musikerqualitäten unter Beweis stellen.

Der Erlös des Seewärts Festivals kommt dem Förderverein der Wasserwacht und damit auch der Allgemeinheit zugute, denn die Wasserwachtler sorgen in ihrer Freizeit dafür, dass das Bade- und Freizeitvergnügen auf und am See so sicher wie möglich ist. Man spare für ein neues Rettungsboot, hieß es. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte die Wasserwacht mit ihren kulinarischen Partnern. Zwischen den Bandauftritten lohnte ein Bummel durch die Basar- und Infostände. mmü