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Wertstoffhof um rund 500 Quadratmeter vergrößert

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Durch die Vergrößerung des Traunreuter Wertstoffhofes wurde jetzt auch Platz für die Container geschaffen, in der der Elektro-Schrott getrennt abgegeben werden kann. Bei einem Ortstermin informierte sich Bürgermeister Franz Parzinger (Mitte), im Bild mit Birgit Seeholzer vom Landratsamt und Franz Schicker (Wertstoffhof) über die neue Container-Regelung. (Foto: Rasch)

Traunreut. Der Wertstoffhof, der von der Stadt für den Landkreis Traunstein verwaltet wird, wurde nach Angaben der Stadtverwaltung um rund 500 auf nun 3500 Quadratmeter vergrößert. Durch das Abtragen der Böschung wurde mehr Platz für die Abläufe gewonnen, die jetzt klarer und strukturierter angeordnet sind. »Ein Stück mehr Service für alle Bürgerinnen und Bürger«, sagte Bürgermeister Franz Parzinger bei einem Ortstermin nach dem Umbau mit Vertretern des Landratsamtes und der Recycling-Firma.


Schon bei der Zufahrt fallen die großzügig angeordneten und frisch markierten Stellplätze ins Auge. Die Situation auf dem gesamten Gelände wirkt wesentlich entspannter als zuvor. »Ein durchwegs positives Bild«, lobt die Gruppenleiterin des Ressorts Abfallwirtschaft des Landkreises Traunstein, Birgit Seeholzer. Nach Aussagen eines Mitarbeiters des Wertstoffhofes, stoße die Vergrößerung auch bei den Bürgern auf ein positives Echo: »Die Leute freuen sich.«

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Durch die Erweiterung wurde auch die Fläche größer, auf der der Baum- und Strauchschnitt gelagert wird. Die Container-Stellplätze sind jetzt übersichtlicher angeordnet. Seit der Umstellung der Elektroschrott-Sammlung in den Wertstoffhöfen des Landkreises im Mai stehen in Traunreut für die Sammlung alter Elektrogeräte fünf Container bereit für Informations- und Telekommunikationsgeräte sowie Unterhaltungstechnik, einer für Haushaltskleingeräte und einer für große Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Herde, Fernseher oder Kühlgeräte.

Zusätzlich können die Gerätegruppen Haushaltsgroßgeräte (Sammelgruppe 1), Kühlgeräte (Sammelgruppe 2), Bildschirmgeräte (Sammelgruppe 3a) und Leuchtstoffröhren und -lampen (Sammelgruppe 4), die auch in den Wertstoffhöfen Chieming, Ruhpolding, Traunstein, Trostberg, Tittmoning, Grabenstätt bereit stehen, abgegeben werden.

Wie Birgit Seeholzer dem Traunsteiner Tagblatt sagte, werden nach den Ferien alle Landkreis-Haushalte mit einem Informationsblatt über die neuen Sammelbehälter informiert. Angesprochen auf die Umstellung des Grüngutcontainers, die auf massive Kritik gestoßen war, erklärten die Vertreter des Landratsamtes, dass man in Traunreut auf das altbewährte System zurückgekehrt sei. Wie berichtet, wurden die beiden Grüngutcontainer vom Landkreis abgezogen und durch einen großen ersetzt. Die Umstellung stieß aber bei den Bürgern auf massive Kritik, zumal vielen die Treppe zum Container zu schaffen machte. »Wir haben es ausprobiert, aber es hat nicht funktioniert«, sagte Seeholzer. Deshalb sei man wieder zum altbewährten System zurückgekehrt.

Die Kosten für die Erweiterung des Wertstoffhofes bezifferte Claudio Beilhack von der Stadtverwaltung auf rund 40 000 Euro. 25 000 Euro davon übernimmt der Landkreis. Weiter teilte Beilhack mit, dass in naher Zukunft auch das Gelände neu eingezäunt werden soll. Abschließend appellierte Bürgermeister Parzinger, die Entsorgung nicht im Wald zu erledigen, sondern im Wertstoffhof. ga