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»Werst mei Liacht umme sei…«

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Von Michi Utzmeier jun. wurden die Bergener Hiata-Leit, allesamt dargestellt von Mitgliedern der Kindergruppe des Trachtenvereins, auf der Ziach begleitet. Das Foto zeigt eine Szene aus der Herbergssuche mit dem bekannten Liad »Im Woid is's so staad«. (Foto: H. Schrobenhauser)

Bergen – Seit über zehn Jahren begeistert der Trachtenverein Bergen unter der Leitung von Hans-Peter Speckbacher vor Weihnachten mit seinem alpenländischen Adventssingen.


In der vollbesetzten Pfarrkirche wurden die Besucher eingeladen, sich mit Maria und Josef auf den Weg von der Verkündigung bis zur Krippe in Bethlehem zu begeben. Die sorgsam dafür ausgewählten Texte von Sigmund Gehmacher wurden musikalisch von der Saitn-Knepf-Musi untermalt, die ebenso wie das Bucheckerl-Gitarrentrio und Paul Bertl auf der »Steirischen« begeisterte. Fester Bestandteil und unverzichtbar sind auch seit vielen Jahren die Chiemgauer Geignmusi, der Kirchenchor Bergen und der Bachbauern-Dreig'sang. Letzterer trug durch seine alten Volksweisen, darunter auch das wunderschöne Lied »Werst mei Liacht umme sei…« den Gedanken der »staden Zeit« in den Kirchenraum.

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Von den kräftigen Klängen der Bergener Weisenbläser wurden dann auch die Bergener Hiata-Leit wieder geweckt, die sich im Laufe des Krippenspiels im Altarraum niedergelegt hatten und beinahe noch die Geburt des Christkindes in Bethlehem verschlafen hätten. Nach dem gemeinsamen Andachtsjodler bedankten sich die Zuhörer mit lang anhaltendem Applaus bei den Sängern und Musikanten, die unentgeltlich für Bedürftige gesungen und gespielt hatten. m.h.

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