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Wenn der Sebastian in Brüssel anruft …

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Zur Salzachbrücke ist es noch ein weiter Weg, doch das passende Grenzschild überreichte der Europaabgeordnete Albert Deß (rechts) schon einmal an Sebastian Röckenwagner.

Er ist ein streitbarer Verfechter der Anliegen der Bauern, jetzt feierte er seinen 70. Geburtstag: Sebastian Röckenwagner, langjähriger Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh in Traunstein, Kreisrat, ehemaliger Gemeinderat und aktiv in vielen bäuerlichen Organisationen.


Dass er Vorschläge, Wünsche und Anliegen immer »grad heraus« vorgetragen hat, machten alle Redner deutlich, an der Spitze Landrat Hermann Steinmaßl und der Europaabgeordnete Albert Deß aus der Oberpfalz. Deß berichtete in launigen Anekdoten über seine langjährige Freundschaft mit Röckenwagner, dessen Wissen ihn immer wieder erstaunt habe. »Wenn der Sebastian bei uns in Brüssel anruft, hat er immer ein konkretes Anliegen, das er dann auch hartnäckig verfolgt«, betonte Deß.

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Steinmaßl erinnerte an die Jahrzehnte gemeinsamer politischer Aktivitäten in der Jungen Union, in der CSU, im Fridolfinger Gemeinderat und im Kreistag. Mit Herzblut habe sich Röckenwagner für den Erhalt des Traunsteiner Schlachthofes eingesetzt. Steinmaßl erwähnte nicht zuletzt den gemeinsamen Einsatz für den Bau einer Brücke über die Salzach. Röckenwagner habe diese Idee schon in den siebziger Jahren verfolgt. Die Verbindung zwischen »drent und herent« liege Röckenwagner schon immer am Herzen. So gratulierten auch Josef Bachleitner als Vertreter des Salzburger Bauernbundes und der ehemalige Bürgermeister von Ostermiething, Josef Bartlechner.

Auch Robert Aigner, Vorsitzender des CSU-Ortsverbandes Fridolfing, würdigte Röckenwagner als Menschen, der mit seinen teils unkonventionellen Ideen seiner Zeit oft voraus war. Er habe sich nicht nur für die Weiterentwicklung seiner Gemeinde und Heimatregion eingesetzt, sondern auch immer darüber hinaus geblickt.

Röckenwagners Nachfolger als Vorsitzender der Erzeugergemeinschaft Schlachtvieh, Josef Kaiser, würdigte Röckenwagners Verdienste ebenso wie Franz Hasholzner, der Vorsitzende des Rinderzuchtverbandes Traunstein. Für Heiterkeit sorgten die Gstanzln von Hans Winkler und die Reime von Georg Fuchs, die so manche Eigenheit des Jubilars in Versform gebracht hatten.