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Weniger Verkehrstote

Auf den Straßen im Landkreis Traunstein sind im vergangenen Jahr 11 Menschen ums Leben gekommen – und damit deutlich weniger als im Jahr zuvor; 2012 gab es 16 Verkehrstote im Landkreis. Das ist eines der Ergebnisse der Verkehrsunfallbilanz 2013 des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd in Rosenheim.

Ein Rückgang der Verkehrstoten ist auch im Berchtesgadener Land zu verzeichnen: Dort waren im vergangenen Jahr neun Verkehrstote zu beklagen – drei weniger als 2012. Eine Entwicklung, die auch im ganzen Präsidiumsbereich zu beobachten ist: In neun oberbayerischen Landkreisen südlich von München gab es mit 97 Verkehrstoten im Jahr 2013 fünf weniger als im Vorjahr.

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Deutlich zurückgegangen ist im Präsidiumsbereich auch die Zahl der getöteten Radfahrer – von zwölf im Jahr 2012 auf sechs im Jahr 2013. Zudem gab es im vergangenen Jahr auch weniger getötete Fußgänger (2013: sieben, 2012: elf). Die Zahl der getöteten Motorradfahrer blieb mit 24 auf dem Vorjahresniveau.

Deutlich in die Höhe gegangen ist dagegen die Zahl der Verletzten bei Verkehrsunfällen. 880 waren es 2013 im Landkreis Traunstein und damit um 71 mehr als im Jahr zuvor. Im Berchtesgadener Land blieb die Zahl der Verletzten mit 502 weitgehend auf Vorjahresniveau. Im Präsidiumsbereich ist mit 7963 Verletzten ein minimaler Anstieg um 0,8 Prozent zu verzeichnen.

Hauptunfallursache Nummer eins bei den Unfällen mit Toten bleibt die überhöhte Geschwindigkeit.