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Weniger Straftaten in Surberg

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Foto: Armin Weigel Foto: dpa

Surberg – Die Sicherheitslage in der Gemeinde Surberg hat sich 2017 nach den Worten von Bürgermeister Josef Wimmer verbessert. Mit 41 Straftaten seien gegenüber dem Vorjahr 14 Delikte weniger registriert worden, unterrichte er die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung. Der markanteste Vorfall sei die Festnahme eines mutmaßlichen Doppelmörders aus Nordrhein-Westfalen gewesen.


Wie dem Sicherheitsbericht des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zu entnehmen ist, liegt die Aufklärungsquote bei 73,2 Prozent und damit auch um 2,3 Prozent höher als im Jahr zuvor. Insgesamt ermittelte die Polizei 28 Tatverdächtige. 23 waren Männer, fünf Frauen. Vier Tatverdächtige waren jünger als 21 Jahre.

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Bei den Diebstählen ist die Zahl der Fälle von elf im Jahr 2016 auf neun im Jahr 2017 gesunken. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 44,4 Prozent (2016: 36,4 Prozent). Bei den Körperverletzungsdelikten ist ebenfalls ein Rückgang zu verzeichnen: von acht auf fünf Fälle. Die Aufklärungsquote liegt hier bei 100 Prozent. Im vergangenen Jahr gab es zudem sieben Sachbeschädigungen, die zu 28,6 Prozent aufgeklärt wurden. Bei den sechs Fällen von Betäubungsmittelkriminalität ermittelten die Beamten alle Täter.

Die Gemeinde Surberg erhielt vom Präsidium auch eine Übersicht über die Verkehrsunfälle im Gemeindebereich. Demnach ist die Gesamtzahl von 54 Verkehrsunfällen 2016 auf 75 Verkehrsunfälle 2017 angestiegen. Im vergangenen Jahr passierten zehn Verkehrsunfälle mit Personenschaden, einer davon mit einem Toten, 15 Verkehrsunfälle mit Sachschaden sowie 50 Kleinunfälle.

Grünes Licht für Bauanträge

Im weiteren Verlauf der Sitzung behandelte der Gemeinderat einen Antrag zum Ausbau eines Speichers zur zweiten Wohnung und zum Einbau eines Treppenhauses in eine Tenne in Geiersnest. Der Bürgermeister erläuterte, dass das Bauvorhaben im Außenbereich liege und laut Buchgesetzbuch zulässig sei, wenn die Erweiterung im Verhältnis zum vorhandenen Gebäude und unter Berücksichtigung der Wohnbedürfnisse angemessen sei. Nachdem die Voraussetzungen gegeben sind, insbesondere die Nutzung durch eine Tochter des Bauherren erfolgen soll, stimmte der Gemeinderat dem Bauantrag zu.

Weiter befasste sich das Gremium mit dem Tekturantrag für die Baumaßnahme »Errichtung eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten und Garagen« im Ortsteil Oed. In Abweichung vom Genehmigungsbescheid des Landratsamts Traunstein beabsichtigt der Antragsteller, die Lage der Garagen zu verändern. Da das Bauvorhaben die Festsetzungen der Entwicklungssatzung »Oed/Dorfstraße-West« einhält, wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

Durch den Bau der Traunsteiner Nordumfahrung ist für die Flurstücke nordöstlich der Bundesstraße die Zufahrt abgeschnitten. Um diese weiter bewirtschaften zu können, hat das Straßenbauamt Traunstein in Trenkmoos einen neuen Feld- und Waldweg geschaffen. Da die Fahrbahnbreite beim gesamten Weg mindestens 2,5 Meter betrage und auch die weiteren Ausbauvoraussetzungen erfüllt seien, liege die Straßenbaulast bei der Gemeinde und müsse nach den Vorgaben des Bayerischen Straßen- und Wegegesetzes zum öffentlichen Feld- und Waldweg gewidmet werden, sagte der Bürgermeister. Dem stimmten die Gemeinderäte einhellig zu.

Keine Einwände hatte das Gremium ebenfalls gegen die Widmung des Papst-Benedikt XVI.-Wegs in Hufschlag zur Ortsstraße. Bjr

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