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Weniger Betten, mehr Übernachtungen

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Petting. Erfreuliche Zahlen legte Josef Esterer, Vorsitzender des Pettinger Fremdenverkehrsvereins, bei der Jahreshauptversammlung vor. Demnach kamen im vergangenen Jahr 404 Gäste mehr nach Petting, was einen Anstieg um 15,8 Prozent bedeutet.


692 Übernachtungen und 404 Gäste mehr verzeichnet

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Der Vorsitzende hob in seinem Bericht hervor, dass es 20 392 kurbeitragspflichtige Übernachtungen gab. 2952 Gäste kamen nach Petting. Dazu kamen noch 539 Kinder unter zehn Jahren, die kurbeitragsfrei waren, mit 3791 Übernachtungen. Das macht einen Zuwachs von 692 Übernachtungen (plus 3,51 Prozent) und 404 Gästen (plus 15,8 Prozent).

Die Anzahl der Gästebetten nahm in der vergangenen Saison weiter ab – und zwar auf 369. Privatvermieter stellen 24 Betten, »Urlaub auf dem Bauernhof« 131 Betten in 28 Wohnungen und 44 Betten stehen in Ferienwohnungen bereit. Die fünf Campingplätze haben nach wie vor 37 Stellplätze mit 146 Betten. Die 369 Betten verteilen sich auf 40 Betriebe.

Die größten Zuwächse verzeichneten die fünf Campingplätze mit 528 Gästen mehr (plus 44,56 Prozent) und die Bauernhöfe mit 182 Gästen mehr (plus 25,03 Prozent). Der Neukundenanteil im Pettinger Tourismus liegt bei über 68 Prozent und als Stammgäste halten nahezu 32 Prozent dem Ferienort die Treue. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer beträgt dabei sieben Tage.

Über 90 Prozent der Gäste kommen aus Deutschland

Aufgegliedert nach Altersgruppen weist die Statistik bei den 46- bis 55-Jährigen und den 56- bis 65-Jährigen mit jeweils 31 Prozent große Zuwächse aus, gefolgt von 36- bis 45-jährigen Gästen. Deutlich zugenommen hat vergangene Saison auch die Anzahl der Kinder bis neun Jahre (plus 68 Prozent) und bei den 10- bis 16-Jährigen (plus 32 Prozent), was man durchaus als einen Pluspunkt für den »familienfreundlichen« Ferienort Petting werten darf.

Zuwächse in Petting und Kühnhausen

Während die Ortschaften Petting und Kühnhausen mit deutlich über 10 000 Übernachtungen weiterhin die Spitze halten, mussten die Gemeindeteile Kirchhof, Schönram und Putzham Rückgänge hinnehmen. Lediglich Musbach konnte mit einem Plus von 34 Prozent seinen hohen Gästeanteil weiter ausbauen.

Über 90 Prozent der Pettinger Gäste kommen aus Deutschland, wobei Bayern schon seit Jahren mit nahezu 40 Prozent den größten Quellmarkt stellt, gefolgt von Baden-Württemberg mit 23 Prozent und Nordrhein-Westfalen mit zwölf Prozent. Die besten Monate im Pettinger Fremdenverkehr waren wieder der August mit 9457 und der Juli mit 6844 Übernachtungen. Aber auch fast jeder andere Monat brachte Zuwächse.

In seinem Rückblick erwähnte der Vorsitzende Esterer noch die von Dr. Ute Künkele geführten Heidewanderungen, die zwei Heimatabende, die drei Standkonzerte und eine Stadtführung durch Salzburg. Der Kassenbericht wies geordnete, finanzielle Verhältnisse aus.

Bürgermeister Karl Lanzinger dankte den Vermietern und der Vorstandschaft für ihren Einsatz. Die Gemeinde sei sich der wirtschaftlichen Bedeutung des Tourismus voll bewusst, auch wenn man jedes Jahr etwas beisteuern müsse. Für das vergangene Jahr hat die Gemeinde 2800 Euro zugezahlt. Für eine erfolgreiche Vermietung seien das gute Verhältnis zu den Gästen und eine entsprechend ausgestattete Unterkunft ausschlaggebend, sagte der Bürgermeister.

Pehel: Werbung effizienter gestalten

Oswald Pehel von der Tourist-Info Waging hielt ein Referat über die touristische Entwicklung um den Waginger See und das Reservierungssystem der Region 18. Er zeigte den Vermietern dabei eine Vielzahl von Möglichkeiten auf, die Werbung effizienter zu gestalten. HG