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Weitere zwei Millionen Euro für den Internetausbau

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Finanzminister Markus Söder (Dritter von links) übergab Förderbescheide an Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler (von links), Obings Bürgermeister Josef Huber, Nußdorfs Bürgermeister Hans Gnadl, Übersees Bürgermeister Marc Nitschke, Tittmonings zweiten Bürgermeister Andreas Bratzdrum und Pittenharts Bürgermeister Josef Reithmeier. (Foto: Staatsministerium)

Auf Hochtouren läuft in Bayern derzeit der Ausbau des schnellen Internets. Am Donnerstag übergab Finanzminister Markus Söder dazu die nächsten Förderbescheide in München. Darunter waren auch sieben Gemeinden und Städte aus dem Landkreis Traunstein, deren Bürgermeister die Bescheide im Großen Sitzungssaal des Finanzministeriums entgegen nahmen.


Fördergelder erhalten die Gemeinden Ruhpolding (405 756 Euro), Übersee (211 584 Euro), Nußdorf (94 744 Euro), Obing (614 382 Euro) und Pittenhart (383 372 Euro) sowie die Städte Traunstein (83 528 Euro) und Tittmoning (143 276 Euro).

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»Nur wo Breitband ist, werden Arbeitsplätze entstehen«

»Breitband ist Zukunft. Nur wo Breitband vorhanden ist, werden Arbeitsplätze entstehen und erhalten. Ziel sind hochleistungsfähige Breitbandnetze mit Übertragungsraten von mindestens 50 Mbit/s. Hierfür stellt der Freistaat Bayern bis zu 1,5 Milliarden Euro zur Verfügung – eine bundesweit einzigartige Summe«, betonte Söder. Bisher haben bereits 1117 Gemeinden und damit mehr als die Hälfte aller bayerischen Kommunen einen Förderbescheid erhalten.

Die Städte und Gemeinden in Oberbayern zeigen sich engagiert beim Breitbandausbau. Mit 459 Gemeinden befinden sich im Regierungsbezirk 92 Prozent im Förderverfahren. 180 Kommunen wurde inzwischen eine Fördersumme von insgesamt rund 56,9 Millionen Euro zugesagt. Ein Großteil der Fördermittel von maximal rund 365 Millionen Euro für Oberbayern ist aber noch offen. »Investieren Sie weiter in den zukunftsweisenden Ausbau des schnellen Internets«, appellierte Söder an die Vertreter der Kommunen, darunter viele Bürgermeister.

Viele Gemeinden gehen mehrfach in das Verfahren, um schrittweise eine hohe Flächendeckung und besonders zukunftssichere Glasfasernetze bis in die Gebäude zu erhalten. Allein bei den bisher im Ausbau befindlichen Projekten werden weit über 16 000 Kilometer Glasfaserleitungen verlegt. »Jede Gemeinde erhält eine Ausfahrt von der Datenautobahn«, kündigte Söder an.

Wichtige Hilfe für die Kommunen ist die Beratung durch die Breitbandmanager an den Ämtern für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. In über 7000 persönlichen Gesprächen wurde jede Gemeinde beraten. fb