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Weitere Baugrundstücke

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Kirchanschöring – Der Bebauungsplan »Kirchanschöring Ost II« wird weitergeführt. Darauf verständigte sich der Gemeinderat, nachdem Roland Richter vom gleichnamigen Ingenieur- und Architekturbüro in Freilassing die Grundzüge der Planung vorgestellt hatte. Mit dieser Bauleitplanung wird auf dem Areal zwischen der Mühlenstraße und der Hipflhamer Straße etwa in Höhe der Hans-Straßer-Halle ein neues Baugebiet ausgewiesen. Hier sollen mehrere Wohnhäuser entstehen.


Zur Diskussion standen zwei Planvarianten, die sich in erster Linie in der Straßenführung unterschieden. Statt einer Durchgangsstraße einigte sich das Gremium auf zwei Stichstraßen mit Wendemöglichkeit. Während der westliche Teil den Charakter eines reinen Wohngebietes erhalten soll, will man im östlichen Teil bei der Art der Nutzung auch nicht störendes Gewerbe zulassen, berichtete Bürgermeister Hans- Jörg Birner. Demnächst werde man eine Informationsveranstaltung abhalten, bei der die Gemeinde die Pläne vorstellen wird. Es gehe darum, mit den Leuten so früh wie möglich zu diskutieren, sagte er.

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Neuen Konzessionsvertrag für 20 Jahre unterzeichnet

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, mit dem Elektrizitätsversorgungsunternehmen von Josef Schmid einen neuen Konzessionsvertrag abzuschließen. Dieser umfasst die Bereitstellung des Netzes und die Nutzung öffentlicher Verkehrswege zur Stromversorgung. Der Vertrag soll 20 Jahre gelten.

Keine Einwände hatte der Gemeinderat zu den Bauvorhaben von Privatpersonen. So kann die Terrasse an einem Wohnhaus an der Mühlenstraße überdacht, ein Geräteschuppen auf einem Grundstück an der Gartenstraße errichtet und ein Carport am Wohnhaus an der Blumenstraße gebaut werden.

Ebenso wenig hat die Gemeinde Kirchanschöring gegen den Bau eines neuen Vereinsheims im Süden der Nachbargemeinde Petting.

Auf der Suche nach Unterkünften für neue Asylbewerber und Flüchtlinge habe sich das Landratsamt auch an die Gemeinde Kirchanschöring gewandt, informierte Bürgermeister Hans-Jörg Birner. Da die Gemeinde aber über keine eigenen Räume verfüge, bat er, leerstehende Räume zu melden und zur Verfügung zu stellen.

Man sei auf Angebote und die Bereitschaft von Haus- und Wohnungseigentümern in Kirchanschöring und natürlich die Akzeptanz der Bevölkerung angewiesen, um einige Flüchtlinge unterzubringen. ca