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Weitere Aufträge vergeben

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Traunreut. Der Bauausschuss Traunreut hat in seiner jüngsten Sitzung weitere Gewerke für die Rathauserweiterung vergeben. Die Kostenangebote der Firmen lagen zum Teil unter, zum Teil über den ursprünglichen Berechnungen. Unterm Strich summieren sich die Kosten der vergebenen Aufträge mit 10 000 Euro mehr als geplant auf 1,047 Millionen Euro.


So soll nach dem Willen des Bauausschusses die Fassade mit Verblendmauerwerk für 237 700 Euro an eine Firma aus Halle vergeben werden – 17 300 Euro günstiger als geplant. Um über 34 000 Euro günstiger kommen auch die Schreinerarbeiten für die Innentüren mit 123 580 Euro. Den Zuschlag soll eine Tischlerei in Prichsenstadt bei Würzburg erhalten. Die Angebote für Metallbauarbeiten und Brandschutzelemente sowie für den Verbindungsbau zum Rathaus waren teurer als erwartet. Vor allem bei letzterem klafft eine Lücke von über 40 000 Euro Mehrkosten. Laut Stadtbaumeister Thomas Gätzschmann seien die Mehrkosten vor allem auf Planungs- und Bearbeitungskosten sowie die aktuellen Stahlpreise zurückzuführen. Den Auftrag für 170 000 Euro soll eine Stahlbau- Firma in Kulmbach erhalten. Metallbauarbeiten und Brandschutzelemente, die eine Firma in Bergen übernehmen soll, übersteigen mit 194 690 Euro die Kalkulation um rund 19 700 Euro.

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Während diese Vergaben einstimmig beschlossen wurden, muss der Auftrag für die Trockenbauarbeiten, der ebenfalls einstimmig vergeben wurde, noch vom Stadtrat abgesegnet werden. Hier liegt ein Angebot von einer Firma aus Kirchdorf am Inn vor über 251 300 Euro. Auch hier würden die Kosten im Vergleich zur Berechnung um rund 9000 Euro überschritten. Unterdessen schreiten die Arbeiten auf der Baustelle voran. Im Moment werden die Fenster gesetzt. Allerdings liege man witterungsbedingt etwa zwei bis drei Wochen hinter dem Zeitplan, sagte Gätzschmann dem Traunsteiner Tagblatt.

Einstimmig mitgetragen wurde auch die Auftragsvergabe für die Brandmeldeanlage in der Grundschule Nord. Laut Bürgermeister Franz Parzinger sei die Anlage auf Anmahnung des Landratsamts hin dringend erforderlich. Der Auftrag für 63 650 Euro soll an eine Traunreuter Firma vergeben werden, die Mitte März mit der Montage beginnen soll.

Weiter befürwortet wurde die Nutzungsänderung einer Gaststätte in ein Teakwondo- Sportstudio. Der Antragsteller möchte sein Sportstudio, das derzeit im Obergeschoß der Traunpassage ist, in die Räume der früheren Pizzeria »Mulino« verlegen. Dem Vorhaben stehe laut der Traunreuter Städteplanerin Professor Anne Beer aus städtebaulicher Sicht nichts entgegen, sagte Parzinger, zumal es sich bei dem Vorhaben um eine kurzfristige Mietbindung (ein Jahr mit jährlicher Verlängerung) handle. ga