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Wahlen beim Krieger- und Kameradschaftsverein Rottau – Zahlreiche Mitglieder geehrt

Weiter unter bewährter Führung

Grassau – Kaum Änderungen gab es bei der Neuwahl des Vorstands des Krieger- und Kameradschaftsvereins Rottau: Die beiden Vorstände Franz Hilger senior und Herbert Straßer wurden ebenso in ihren Ämtern bestätigt wie die Kassiere Reinhard Huber und Markus Feichtlbauer, der Fähnrich Hans Hofmann junior und der Beisitzer Sepp Adersberger. Neu ist Schorsch Hofmann junior als Zweiter Fähnrich, sein Vorgänger Schorsch Heiß übernimmt das Amt des Beisitzers von Anderl Zängerl.

Zahlreiche Ehrungen gab es beim Krieger- und Kameradschaftsverein Rottau. Unser Bild zeigt (von links) die langjährigen Mitglieder Alois Laumer, Stefan Sichler, Bernhard Moritz, Helmut Weißenbacher, Helmut Hain, Martin Winklmair, Erich Zenz, Felix Uth, Reinhard Huber, Hias Hofmann, Hans Kern und Reinhard Riedl. Bis auf Hain, der für 25-jährige Vereinstreue geehrt wurde, gehören alle bereits seit 40 Jahren dem Verein an.

Vor der Hauptversammlung mit Neuwahl im Gasthaus Fischerstüberl beging der Verein den Volkstrauertag. Angeführt von der Rottauer Dorfmusi marschierte der Krieger- und Kameradschaftsverein mit allen Rottauer Vereinen und ihren Fahnenabordnungen in einem langen Zug vom Maibaum zur St. Michaels-Kirche. Dort zelebrierte Pfarrer Simon Mösenlechner den feierlichen Gottesdienst, musikalisch umrahmt von der Dorfmusi mit der Schubertmesse. Anschließend fand am Kriegerdenkmal im Friedhof die Ehrung der Toten statt.

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Dritter Bürgermeister Manfred Huber legte im Gedenken an alle Opfer der Kriege, der Flucht und Vertreibung, von Terror und Gewalt einen Kranz im Namen der Gemeinde nieder. Er gedachte aller, deren Namen auf dem Kriegerdenkmal stehen mit folgenden Worten: »78 Männer allein in Rottau hinterlassen uns und künftigen Generationen ein mahnendes Vermächtnis, sich dauerhaft für den Frieden einzusetzen. Heuer jähren sich die Kriegsausbrüche der beiden Weltkriege zum 100. beziehungsweise 75. Mal und dies sollte uns in besonderer Weise Erinnerung sein, sich für eine friedliche Welt einzusetzen. Dass die Wahrung des Friedens und der Freiheit keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen der Krieg in Syrien, die Schreckensherrschaft der Terrormiliz IS und die Spannungen in der Ukraine«.

Für den VdK Grassau legte Martin Winklmair einen Kranz nieder. Die Rottauer Dorfmusi ehrte alle Gefallenen und Vermissten mit dem Lied »Ich hatt´ einen Kameraden« und drei Kanonenschläge ertönten zu ihrem Gedenken.

In der Jahreshauptversammlung berichtete Vorstand Franz Hilger senior, dass die Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge an Allerheiligen am Friedhof 700 Euro ergeben habe. Kassier Reinhard Huber erklärte sich bereit, die Schrift am Kriegerdenkmal auszubessern. Außerdem habe der Verein die Kosten für die neuen Ölbilder an der Leonhardikapelle übernommen. Den Kassenbericht trug Reinhard Huber vor. Die große Feier im letzten Jahr anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Rottauer Veteranen führte zu einem deutlichen Defizit, aber noch ist der Kassenstand erfreulich.

Vorstand Franz Hilger senior verlieh Urkunden an langjährige Mitglieder. 25 Jahre Mitglied ist Helmut Hain senior, seit 40 Jahren dabei sind Hias Ball–auf senior, Hias Hofmann senior, Reinhard Huber, Hans Kern, Alois Laumer, Bernhard Moritz, Reinhard Riedl, Stefan Sichler, Felix Uth, Helmut Weißenbacher, Martin Winklmair und Erich Zenz senior. ja